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547

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Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Belisar gelingt im Krieg gegen die Ostgoten die Einnahme Roms, das er zwei Jahre halten kann.
- Der Überlieferung nach gründet König Ida in diesem Jahr das nordenglische Königreich Bernicia. Der britische König von Bryneich wird von ihm aus Bamburgh vertrieben.
- 547 oder 552 - Feldzug des jemenitischen Herrschers Abraha gegen Mekka.

Geboren


- nach 547 - Phokas, oströmischer Kaiser († 610)

Gestorben


- 21. März - Benedikt von Nursia, Ordensgründer (
- um 480)
- Ende 547/Anf. 548 - Theudebert I., Frankenkönig (
- um 500) ko:547년

Kategorie:547



Ostgoten

Goten#Ostgoten

Rom

Rom (italienisch: Roma) ist eine Stadt mit 2.823.201 Einwohner an den Ufern des Flusses Tiber. In der näheren Agglomeration wohnen 3.615.972 Einwohner (Stand jeweils 1. Januar 2005). In der Antike war sie das Zentrum des Römischen Reiches und seit 1871 ist sie die Hauptstadt Italiens. Darüber hinaus ist sie Verwaltungssitz der Region Latium und der Provinz Rom. Innerhalb der Stadt bildet der unabhängige Staat der Vatikanstadt eine Enklave. Der Vatikan ist der Sitz des Papstes, des Bischofs von Rom und Oberhauptes der katholischen Kirche. Außerdem ist Rom auch der Sitz des Malteser Ritterordens, der ein eigenständiges, jedoch nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt ist. Somit kann Rom als dreifache Hauptstadt gelten. Die Altstadt von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt. Außerdem ist Rom der Sitz folgender UN-Organisationen: FAO, IFAD, WFP.

Geografie

Geografische Lage

WFP Rom liegt im Zentrum des Landes, am Tiber, unweit des Tyrrhenischen Meeres durchschnittlich 37 Meter über dem Meeresspiegel. Im Osten Roms befinden sich die Abruzzen, im Nordosten die Sabiner Berge und im Süden die Albaner Berge. Rom liegt in der Tiberebene, in welcher sich Tiber und Aniene kurz vor der Stadt vereinigen. Die geografischen Koordinaten sind 41,53 Grad nördlicher Breite und 12,29 Grad östlicher Länge. Die weitere Umgebung ist die Campagna Romana oder kurz Campagna. Die Provinz Rom grenzt im Norden an die Provinz Viterbo und die Provinz Rieti, im Osten an die Provinz L'Aquila in der Region Abruzzen, sowie im Süden an die Provinz Frosinone und die Provinz Latina.

Stadtgliederung

Rom gliedert sich in 19 Munizipien und 155 Stadtbereiche. Die Munizipien sind Stadtbezirke, welche zur leichteren Regierbarkeit der Stadt Anfang der 1990er Jahre eingeführt wurden. Ursprünglich waren es 20 municipi, aber das Municipio XIV ist Mitte der 1990er Jahre ausgemeindet worden und heute als Stadt Fiumicino bekannt. Die Stadtbezirke sind :
- Area Nord-Est: Municipi I, III, V und XVII
- Area Nord-Ovest: Municipi II, IV, XVI, XVIII, XIX und XX
- Area Sud-Ovest: Municipi XII, XIII und XV
- Area Sud-Est: Municipi VI, VII, VIII, IX, X und XI

Klima

Fiumicino Das Klima Roms ist von seiner mediterranen Lage geprägt. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 15,4 Grad Celsius und die jährliche Niederschlagsmenge 758 Millimeter im Mittel. Die wärmsten Monate sind Juni bis August mit durchschnittlich 21 bis 23,8 Grad Celsius und die trockensten Juni und Juli mit 19 bis 21 Millimeter Niederschlag im Mittel. Die größten Niederschläge sind im Herbst und Winter mit durchschnittlich 74 bis 104 Millimeter zu verzeichnen. Der kälteste Monat ist der Januar mit 7,9 Grad Celsius im Mittel.

Geschichte

Gründung Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus gegründet. Romulus brachte später seinen Zwillingsbruder Remus um. Die Zwillinge waren nach der Sage die Kinder des Mars mit der Vestalin Rhea Silvia. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden. Das Gründungsdatum Roms ist der Beginn der Zeitskala des Römischen Kalenders, lat. ab urbe condita, abgekürzt a.u.c., deutsch „von der Gründung der Stadt (Rom) an“. Ausgrabungen auf dem Palatin fanden tatsächlich Siedlungsreste aus der Zeit um 1000 vor Christus. Königszeit und Republik Römischen Kalenders Die Zusammenfassung einzelner Siedlungen zu einem Gemeinwesen könnte sich nach Auffassung der Historiker tatsächlich um das legendäre Gründungsdatum herum ereignet haben. Die sprichwörtlichen sieben Hügel Roms sind: Palatin, Aventin, Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin und Caelius (auch Caelian(us)). Zu Beginn seiner Geschichte war Rom ein Königreich, als erster Etruskerkönig wird Tarquinius Priscus (616 bis 578 v. Chr.) genannt. Nach Vertreibung des letzten etruskischen Königs Tarquinius Superbus - angeblich im Jahr 509 v. Chr. - wurde Rom eine Republik - wenngleich dies wohl erst um 475 v. Chr. geschah. Die Folgezeit war von Ständekämpfen zwischen den rechtlosen, wenn auch freien Plebejern und den adeligen Patriziern gekennzeichnet. Rom begann nun, die umliegenden Gebiete anzugliedern. Obwohl sich Rom 390 v. Chr. einer Invasion der Kelten kaum erwehren konnte, expandierte die Stadt dennoch ständig. Zum Schutz vor weiteren Übergriffen wurde die Servianische Mauer errichtet. 312 v. Chr. folgte der Bau des ersten Aquädukts sowie der Bau der Via Appia. Zur Expansion Roms trugen insbesondere auch die Punischen Kriege (264-146 v. Chr.) bei. Nachdem die Brüder Tiberius Gracchus und Gaius Sempronius Gracchus, die versucht hatten, Landreformen durchzusetzen, ermordet wurden, kam es zu einer Phase der Instabilität, welche in Bürgerkriegen ihren Höhepunkt fand. Gaius Iulius Caesar setzte als Diktator eine Reihe von Reformen durch, wurde jedoch 44 v. Chr. ermordet. Zu diesem Zeitpunkt erreichte das Forum Romanum bereits eine Bebauungsdichte, die eine Ausweitung des Areals nötig machte. Aus diesem Grund begann Caesar mit dem Bau des Forum Iulium. Kaiserzeit Forum Iulium Im 1. Jahrhundert vor Christus war Rom wohl bereits eine Millionenstadt und sowohl geographisches als auch politisches Zentrum des Römischen Reiches. Es verfügte über ein funktionierendes Frisch- und Abwassersystem, ein gut ausgebautes Straßennetz, funktionierende Bevölkerungsschutzeinheiten (Vigiles) welche als Feuerwehr mit Polizeibefugnissen ihren Dienst versahen. Trotzdem wurde der Ausbau Roms, welcher besonders unter Caesars Erbe Kaiser Augustus forciert worden war, durch einen großen Brand unter Nero im Jahr 64 vorübergehend zurückgeworfen. Unter der Herrschaft der Flavischen Dynastie (69-96 n. Chr.) begannen umfangreiche Bautätigkeiten. Zu diesen neuen Bauwerken gehören die berühmtesten Baudenkmäler, wie das Kolosseum und die Kaiserforen. Das letzte dieser Foren wurde Anfang des 2. Jahrhunderts unter Trajan fertiggestellt. Zu dieser Zeit erreichte Rom den Höhepunkt seiner Zivilisation. Große Thermen wie die von Caracalla und Diokletian, welche sogar Bibliotheken einschlossen, waren fester Bestandteil des römischen Lebens geworden. Besessen vom Gigantismus errichteten die Kaiser immer größere Bauwerke, wie die Maxentiusbasilika. Hierin begann sich bereits der Niedergang des Kaiserreiches abzuzeichnen. Spätantike und Niedergang Maxentiusbasilika Zu Beginn der Spätantike erreichte Rom wohl seine größte Bevölkerungszahl, verlor aber bald an politischer Bedeutung. Im 5. und 6. Jahrhundert kam es zu Katastrophen, die das Ende der antiken Herrlichkeit der Stadt bedeuteten: Auch die im 3. Jahrhundert errichtete Aurelianische Mauer konnte nicht verhindern, dass Rom während der Völkerwanderung 410 von den Westgoten, 455 von den Vandalen und 472 von den Burgundern geplündert wurde. Nach dem formellen Untergang des Weströmischen Reiches im Jahr 476 wurden bekannte städtische Einrichtungen wie die Diokletiansthermen und das Kolosseum zunächst weiter unterhalten und trotz sinkender Einwohnerzahlen bestand das antike Leben fort. Prokopios hielt fest, dass die Bauwerke der Stadt während der Herrschaft der Ostgoten instand gehalten worden seien. Um 530 lebten noch etwa 100.000 Menschen in Rom. Die eigentliche zivilisatorische Katastrophe war der Gotenkrieg mit der endgültigen Zerstörung fast aller römischen Wasserleitungen durch Witichis 537, der Auslöschung der das antike Erbe bewahrenden Senatorenschicht und einem mehrjährigen Aussetzen des städtischen Lebens durch oströmisch-gotische Belagerungskämpfe. Das letzte spätantike Bauwerk in der Stadt ist die 608 errichtete Phokas-Säule. Die Stadt entging nur knapp einer vollständigen Zerstörung. Rom gehörte zwar formell seit 554 wieder zum Oströmischen Reich, die Ordnungsfunktionen wurden jedoch in den Zeiten der Völkerwanderung mehr und mehr vom Papsttum ausgeübt. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert folgten weitere Belagerungen, Angriffe und Plünderungen durch Langobarden, Sarazenen und Normannen, so dass sich das Stadtgebiet zeitweise kaum über die Tiberufer hinaus erstreckte. siehe Untergang des Römischen Reiches Hochmittelalter und Neuzeit Untergang des Römischen Reiches Seit Pippin erlangte Rom, das im Mittelalter nur noch etwa 20.000 Einwohner zählte, neue Bedeutung als Hauptstadt des Kirchenstaates (Patrimonium Petri) und als wichtigster Wallfahrtsort des Christentums neben Jerusalem und Santiago de Compostela. Neuer Glanz kam im Jahr 800 in die Stadt, als Karl der Große durch Papst Leo III. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt wurde. Die Gräber der nach dem Brand Roms unter Nero im Jahre 64 hingerichteten Apostel Simon Petrus und Paulus sowie unzählige andere Reliquien verhießen ab 1300 in den Heiligen Jahren den Pilgern außergewöhnliche Gnaden und Ablässe. Das Aufblühen Roms in der Renaissance wurde 1527 durch das Sacco di Roma ("Plünderung Roms") unterbrochen, als die Söldnertruppen Karls V. Rom plünderten und verwüsteten. In christlicher Zeit sind viele bedeutende Bauten entstanden, zum Beispiel die so genannten vier Patriarchalbasiliken Sankt Paul vor den Mauern über dem Grab des heiligen Apostels Paulus aus dem 4. Jahrhundert, der Lateran, ebenfalls aus dem 4. Jahrhundert, von Francesco Borromini barockisiert, Santa Maria Maggiore aus dem 5. Jahrhundert und vor allem der Petersdom, der in der heutigen Form aus der Renaissance und dem Barock stammt. In der Renaissance und im Barock fand die Stadt ein neues Gepräge, das hauptsächlich von Kirchen bestimmt wird, aber auch von neuen Straßenzügen mit Sichtachsen auf Obelisken, Palästen und Plätzen mit Brunnen. In diesem Zustand ist Rom bis heute verblieben, weshalb die römische Altstadt neben dem Vatikan eines der beiden Weltkulturerbe in der Stadt Rom darstellt. Hauptstadt Italiens Nach dem Ende des Kirchenstaates wurde Rom 1871 die Hauptstadt des neuen Italien. Unter Mussolini wurden die Differenzen zwischen Staat und Kirche durch die Lateranverträge mit dem Heiligen Stuhl 1929 beendet und der unabhängige Staat der Vatikanstadt begründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg verließ 1946 der König das Land, und Italien wurde Republik. 1960 fanden in Rom die XVII. Olympischen Sommerspiele statt. Rom heute XVII. Olympischen Sommerspiele Die großen Bauten des 20. Jahrhunderts wurden fast alle in den Außenvierteln wie dem E.U.R. errichtet, so etwa der Palazzo del Lavoro. In der Innenstadt dagegen sind Baumaßnahmen aus denkmalpflegerischen Gründen nur selten erlaubt. Derzeit finden große Grabungen im Bereich der antiken Kaiserforen statt. Im modernen Stadtbild ist die Vergangenheit noch an vielen Stellen anzutreffen. So ist etwa das Theater des Pompeius am Campo de' Fiori aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., in dessen Vorhof zu Cäsars Zeit die Kurie untergebracht war und er wohl auch getötet wurde, noch zu großen Teilen erhalten. Allerdings ist im Verlauf der Jahrhunderte aus dem Halbrund für die Zuschauer eine Wohnbebauung geworden. Heute befinden sich darin Keller und eine Tiefgarage, Restaurants und Bars, Privatwohnungen und Hotelpensionen. Alle Zimmer haben aufgrund der ursprünglichen halbrunden Theaterstruktur einen trapezförmigen Grundriß. Die Erneuerung der Stadt stellt die Römer im Alltag oft vor große Probleme. Schon der Bau einer riesigen Tiefgarage zum Jahr 2000 in einen Tuffhügel am Petersplatz war umstritten, weil die Zerstörung archäologischer Reste befürchtet wurde. Aus demselben Grund wurde die immer noch dringend benötigte dritte Metro-Linie bis heute nicht gebaut. Größere Probleme als die historische Innenstadt machen die oft unschönen Vorstädte mit ihrer hohen Kriminalitätsrate. Dort waren nach dem 2. Weltkrieg oft nachträglich gegen eine Gebühr genehmigte Gebäude fast unkontrolliert in die römische Campagna gebaut worden. Während in der Innenstadt die Kirchen aufgrund ihrer Überzahl oft kaum noch zu erhalten sind, fehlten sie in der Umgebung häufig völlig. Bis heute sind in der einstigen Stadt der "Thermen für alle" öffentliche Bäder kaum vorhanden. Die Einwohner die es sich leisten können, besitzen eine Wohnung in einem der oft begrünten und sorgsam gepflegten Innenhöfe oder gar eine kleine Villa im Stadtbereich. Insgesamt hat sich seit der Wahl des grünen Bürgermeisters Rutelli Anfang der 1990er Jahre und unter der Regierung von Silvio Berlusconi die Situation nur wenig gebessert. Unter dem Pontifikat Papst Johannes Paul II. erlebte die Stadt zweimal einen nie zuvor dagewesenen Menschenandrang. Im Jahr 2000 kamen zum Gottesdienst am Weltjugendtag zwei Millionen Menschen vor die Tore der Stadt. An den Begräbnisfeierlichkeiten am 8. April 2005 auf dem Petersplatz nahmen 200 Staats- und Regierungschefs sowie drei bis vier Millionen Menschen aus aller Welt teil, von denen aber nur 300.000 Platz fanden, die übrigen verfolgten die Zeremonien auf Videogroßbildschirmen.
- Siehe auch: Zeittafel Rom

Religionen

Zeittafel Rom In der Antike war die Römische Mythologie mit ihren Kulten die am weitesten verbreitete Religion in der Stadt. Dennoch waren in diesem Kulturzentrum auch alle anderen Religionen vertreten. Bereits sehr früh entstand eine christliche Gemeinde in der Stadt, welche trotz der Christenverfolgungen rasch anwuchs. Ab der Herrschaftszeit Konstantins des Großen nahm das Christentum im Römischen Reich einen Aufschwung und überlebte auch dessen Untergang. Nachdem die Stadt mehrfach von heidnischen Völkern geplündert und zerstört wurde, setzte sich Rom als Zentrum des Kirchenstaates durch. Infolgedessen wurden in Rom unzählige Kirchen errichtet, die die wichtigsten Heiligtümer beherbergen. Nachdem Rom 1797 von Napoleon Bonaparte erobert worden war, wurde es nach dem Wiener Kongress 1815 wieder unter päpstliche Hoheit gestellt. Da das italienische Nationalbewusstsein unter der französischen Besatzung gewachsen war, kam es zum Krieg zwischen dem inzwischen vereinigten Italien und dem Papstsitz Rom. Der Papst zog sich darauf hin in den Vatikan zurück, der 1929 in den Lateranverträgen als eigenständiger Staat akzeptiert wurde. Seitdem ist Rom, besonders der Vatikan, wieder das geistliche Zentrum des Christentums.

Einwohnerentwicklung

Roms Geschichte begann etwa 800 v. Chr. mit einem Bündnis verschiedener kleiner Dörfer mit wenigen hundert bis tausend Einwohnern. Von da an wuchs Rom in den nächsten Jahrhunderten kontinuierlich zu einer Megastadt, die über eine Million Einwohner zählte. Erst mit dem Einsetzen des Mittelalters nahm die Bevölkerung wieder ab und sank rasch bis zum Jahr 530 auf 100.000. Im frühen Mittelalter war Rom mit 20.000 Einwohnern nur mehr eine Kleinstadt. Erst mit dem Aufstieg des Kirchenstaates blühte Rom erneut auf und konnte als Wallfahrtszentrum bis zum Ende des 19. Jahrhunderts seine Einwohnerzahl wieder auf 230.000 steigern. Erst im 20. Jahrhundert wuchs Rom erneut zur Millionenstadt heran, indem es in rund 100 Jahren seine Einwohnerzahl mehr als verzehnfachte. Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1858 handelt es sich um Schätzungen, von 1861 bis 2001 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung. 530

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Überblick

530 530 Rom wurde der Überlieferung zufolge im Jahre 753 v. Chr. auf einem der sieben Hügel gegründet. Jedoch lassen Funde darauf schließen, dass bereits 1000 v. Chr. in diesem Bereich menschliche Siedlungen existiert haben müssen. Das Bild der Hügel Kapitol und Palatin, sowie des Tales zwischen den beiden, ist besonders durch antike Bauwerke bestimmt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Kapitol lange als Sitz der Regierung des Imperium Romanum diente, während der Palatin vor allem als Residenzhügel der Kaiser verwendet wurde. Im Tal zwischen den beiden Hügeln befindet sich das Forum Romanum, welches das Zentrum des städtischen Lebens im antiken Rom darstellte. Als Innenstadt Roms gilt der Bereich innerhalb der Aurelianischen Mauer, welche im 3. Jahrhundert um das Gebiet der 7 Hügel, Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin, Caelius, Aventin und Palatin, errichtet wurde. Das historische Zentrum breitet sich fast ausschließlich am linken Ufer des Tibers aus. Hier befinden sich die meisten und größten Baudenkmäler aus der Antike. Die christlichen Gebäude hingegen sind auf beiden Seiten des Tiber verstreut. Die Vatikanstadt, mit dem weithin sichtbaren Petersdom, befindet sich jedoch auf der rechten Seite des Tibers. Das historische Zentrum von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt. Die äußere Stadt und der Peripherie Roms befindet sich im Bereich außerhalb der aurelianischen Mauer. Die Konzentration antiker Bauwerke ist hier deutlich geringer, wenn man auch immer wieder solche antrifft. Man findet jedoch zahlreiche Kirchen, welche auch in diesem Bereich errichtet wurden, so zum Beispiel die Basilika St. Paul vor den Mauern.

Theater

St. Paul vor den Mauern Rom spielt eine führende Rolle im italienischen Kulturleben. Im Opernhaus der Stadt, das zu den größten in Italien zählt, werden Opernaufführungen geboten, die im Sommer auch in den Caracalla-Thermen stattfinden. Außerdem gibt es in Rom etwa 20 Theater und sechs Konzertsäle, die außerhalb der Sommermonate mit einem abwechslungsreichen Programm aufwarten. Im April 2002 wurde im nördlichen Teil der Stadt ein Konzertpark eröffnet; das rund 50.000 Quadratmeter große Areal umfasst unter anderem drei Konzerthallen mit 700, 1.200 und 2.700 Plätzen, die nach Plänen des Genoveser Architekten Renzo Piano erbaut wurden.

Museen

Das älteste Museum Roms sind die 1471 eingerichteten Kapitolinischen Museen, die neben den wesentlich größeren Vatikanischen Museen zu den bedeutendsten Kunstkollektionen Roms gehören. In der Villa Giulia, dem Landhaus Papst Julius II. welches Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet wurde, ist eine herausragende Sammlung etruskischer und antiker Römischer Kunst untergebracht. Die Kunstsammlung der Familie Borghese wird in ihrem Palast aus dem frühem 17. Jahrhundert ausgestellt. Sie trägt den Namen Galerie Borghese und besteht vor allem aus Gemälden und Plastiken. Im von Michelangelo entworfenen Museo Nazionale Romano delle Terme sind griechische und römische Plastiken ausgestellt. Ebenfalls bedeutend sind die Gemäldegalerie im Palazzo Farnese, die Renaissance-Bronzensammlung im Palazzo Venezia und die Gemäldesammlung im Palazzo Barberini.

Bauwerke

Palazzo Barberini Palazzo Barberini Palazzo Barberini Rom beherbergt als eine der großen Kulturstädte Europas zahlreiche Denkmäler von der Zeit der Etrusker bis hin zur Gegenwart, wobei die Zeugnisse aus der Zeit der etruskischen Könige und der römischen Frühgeschichte eher spärlich sind. Umso umfangreicher sind die Hinterlassenschaften aus der Epoche des Römischen Reiches. Sie reichen vom fast vollständig erhaltenen Pantheon (gegründet im Jahre 27 v. Chr., wiederaufgebaut zwischen 118 und 128 n. Chr.), dem einzigen erhaltenen Kuppelbau der Antike, bis zum eindrucksvollen Kolosseum (fertiggestellt 80 n. Chr.), dem größten Amphitheater der Antike, das Austragungsstätte von Gladiatorenkämpfen und anderen Schauspielen war. Seit dem Jahre 1999 dient das Kolosseum auch als Monument gegen die Todesstrafe: Immer wenn ein Staat dieser Welt die Todesstrafe abschafft, wird das Kolosseum 48 Stunden lang hell erleuchtet – was aber nur selten geschieht. In der Stadt findet man neben den antiken Stadtmauern Triumphbögen, einzigartige Kirchen und Paläste sowie große öffentliche Plätze; besonders bedeutend sind das Forum Romanum und die Kaiserforen, ebenso wie die Caracalla-Thermen (erbaut um 217 n. Chr.), die heute als Szenerie für die Opernaufführungen im Sommer genutzt werden, die Katakomben - weit verzweigte unterirdische Anlagen, in denen Christen ihre Gottesdienste feierten und bestattet wurden - und die Engelsburg, die als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian erbaut und im Mittelalter zu einer Festung ausgebaut wurde. Im 4. Jahrhundert wurde die Kirche San Paolo fuori le mura gebaut und nach der Zerstörung durch einen Brand im Jahre 1823 wiedererrichtet. Die Basilica San Giovanni in Laterano wurde im 4. Jahrhundert errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert im Wesentlichen wiederaufgebaut. Die aus dem 5. Jahrhundert stammende Kirche San Pietro in Vincoli ist im 15. Jahrhundert restauriert worden und beherbergt die berühmte Moses-Statue von Michelangelo Buonarroti. Weitere bedeutende Bauwerke sind die Piazza Navona mit drei Brunnen (darunter die Fontana dei Quattro Fiumi, ein Hauptwerk des italienischen Bildhauers Gian Lorenzo Bernini), die Piazza del Campidoglio (Kapitolsplatz mit einer Bronzestatue des Kaisers Marcus Aurelius, die im 2. Jahrhundert n. Chr. fertiggestellt wurde), die Fontana di Trevi (ein Barock-Brunnen aus dem 18. Jahrhundert, in den Touristen traditionell Münzen hineinwerfen und sich etwas wünschen) und die Piazza di Spagna mit der berühmten, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Spanischen Treppe, die zu der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Kirche Santa Trinità dei Monti hinaufführt. Weitere Sehenswürdigkeiten des christlichen Roms sind über die gesamte Stadt verstreut. Das christliche Zentrum bildet hierbei der nicht zugängliche Staat der Vatikanstadt mit dem Petersdom. Weitere große Kirchen wie die Lateranbasilika, Santa Maria Maggiore, Sankt Paul vor den Mauern befinden sich innerhalb des Stadtgebiets. Die meisten Kirchen sind besonders prunkvoll ausgestattet und enthalten Kunstwerke von unschätzbarem Wert. Sehenswürdigkeiten des modernen Roms befinden sich eher in den äußeren Bezirken der Stadt, wie zum Beispiel Bauwerke für die Olympischen Sommerspiele 1960, entworfen von Pier Luigi Nervi, einem der führenden italienischen Architekten des 20. Jahrhunderts, aber auch Ehrenmäler und Hochhäuser. Über die ganze Stadt verteilt sind zahlreiche weitere Baudenkmäler, Plätze, Brunnen und Obelisken, welche von großen Künstlern geschaffen und prunkvoll verziert wurden.
- Siehe auch: Aquädukte in Rom, Brunnen in Rom, Kirchen in Rom, Obelisken in Rom und Plätze in Rom.

Sport

Plätze in Rom In der Stadt gibt es mit dem 1927 gegründeten AS Rom und dem im Jahre 1900 gegründeten Lazio Rom zwei national und international bedeutende Fußballvereine. Beide Vereine tragen ihre Heimspiele im 85.000 Zuschauer fassenden Olympiastadion aus. Der AS Rom wurde dreimal Italienischer Fußball-Meister, siebenmal Italienischer Fußball-Pokalsieger und gewann einmal (1961) den UEFA-Pokal. Lazio Rom wurde zweimal Meister, viermal Pokalsieger und gewann einmal (1999) den Europapokal der Pokalsieger. Rom war Austragungsort der Olympische Sommerspiele 1960 und der ersten Paralympics überhaupt. Das Olympiastadion liegt im Norden der Stadt.

Kulinarische Spezialitäten

Paralympics Rom bietet eine reiche Auswahl an absoluten Qualitätsrestaurants. Das kulinarische Angebot in Rom ist sehr abwechslungsreich und reicht von ausgezeichneter Küche der berühmtesten Köche internationalen Niveaus bis zur typisch römischen Küche mit ihrer Vielfältigkeit, von der jüdischer Küche zur Zubereitung von Schalentieren, von Spezialitäten aus Latium zu ausgezeichneten Fischgerichten, außerdem befinden sich in der Stadt auch zahlreiche Restaurants, die Spezialitäten aus allen fünf Erdteilen bieten. Typische Gerichte der römischen Küche sind die "coda alla vaccinara", Schwänze junger Rinder in Wein, Tomaten und Pfefferschoten gekocht, oder die "pajata", Kalbsmagen mit Tomatensoße, der "abbacchio alla scottadito" oder die "trippa alla romana", die mit der Zeit immer weiter verfeinert wurden und heute wahre Spezialitäten sind. Die traditionellen Restaurants der Stadt mit echten römischen Spezialitäten befinden sich überwiegend in Testaccio rund um den früheren Schlachthof. Unter den beliebten Lokalen steht den Pizzerien sicherlich ein Ehrenplatz zu. Sie sind über die ganze Stadt verteilt, aber Trastevere bietet wahrscheinlich das größte Angebot an Pizzerien mit Holzofen. Empfehlenswert sind hier die berühmten flachen römischen Pizzen mit dem knusprigen Rand. Schmackhaft sind auch die Supplì al Telefono, frittierte Reisklößchen gefüllt mit Mozzarella, die Kartoffelkroketten, die frittierten Klippfischfilets, die Kürbisblüten und die Bruschette, getoastete Brotscheiben mit Tomaten, Öl und Knoblauch.

Wirtschaft und Infrastruktur

Supplì al Telefono Rom ist seit dem 2. Weltkrieg der wichtigste Wirtschaftsstandort in Italien. Seine Wirtschaft basiert auf der staatlichen Verwaltung, sowie dem Fremdenverkehr. Daneben dominieren andere Dienstleistungsbranchen, wie ganz besonders der Einzelhandel. Als Industriestandort produziert Rom vor allem die traditionellen Industrieerzeugnisse Textilien und Souvenirs für Touristen, sowie die neueren Erzeugnisse wie Nahrungsmittel, pharmazeutische Produkte, Maschinen, Papier- und Metallwaren. Daneben ist Rom wegen des Klimas und der Monumente auch für die Filmindustrie ein wichtiger Standort. Die Hauptverwaltungen zahlreicher internationaler Unternehmen und Organisationen haben ihren Sitz in Rom. Hierzu zählen unter anderem die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), der Welternährungsrat (WFC) und das Welternährungsprogramm (WFP).

Verkehr

WFP Rom selbst hat zwei internationale Flughäfen, Fiumicino (Leonardo da Vinci) und Ciampino (G.B. Pastine). Der an der Küste gelegene internationale Flughafen Leonardo da Vinci ist einer der geschäftigsten Flughäfen der Welt. Als zentraler Knotenpunkt des italienischen Eisenbahnsystems verfügt Rom über die Bahnhöfe Roma Tiburtina, Roma Ostiense, Roma Trastevere, Roma San Pietro, sowie den Hauptbahnhof Roma Termini. Mit der Inbetriebnahme der neuen Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke nach Neapel in diesem Jahr und dem baldigen Ausbau des Bahnhofes Tiburtina werden Züge, die Rom nur als Durchgangsstation durchfahren, nicht mehr den Hauptbahnhof Termini anfahren. Rom verfügt über ein gut ausgebautes, aber nur chaotisch funktionierendes ÖPNV-System, bestehend aus Bussen, Tram und U-Bahn. Während die ganze Stadt durch ein System aus Express- und Stadtbussen recht gut erschlossen ist, ist das U-Bahnsystem, mit den Linien A und B, nur mäßig ausgebaut und in den Stoßzeiten vollkommen überlastet, da eine Beschädigung vieler historischer Gebäude und Anlagen durch den Bau der Tunnel befürchtet wurde und wird. Der erste Streckenabschnitt der Metro wurde am 9. Februar 1955 zwischen Termini und Laurentina eingeweiht. Heute fährt sie auf zwei Linien mit einer Länge von 41 Kilometern. Eine Erweiterung der Linie B und eine neue Linie C sind in Bau. Nachdem zwischen dem 8. Januar 1937 und dem 2. Juli 1972 schon einmal Trolleybusse in Rom fuhren, wurde das System nach einer Unterbrechung von 33 Jahren am 23. März 2005 in der Stadt wieder eingeführt. Die Straßenbahn von Rom nahm am 2. August 1877 den Betrieb auf. Sie verkehrt auf einem 84 Kilometer langen Streckennetz.

Medien


- Tageszeitungen: La Repubblica, Il Messaggero, Il Tempo, Corriere dello Sport, Gazzetta dello Sport (beides Sportzeitungen).
- Fernseh-/Radiosender: RAI TV, Radio Vatikan

Bildung

Rom hat drei staatliche Universitäten: Die Universitá degli Studi di Roma La Sapienza ist eine der ältesten Universitäten Europas (Gründung: 1303) und mit 147.000 Studenten die größte Universität Europas. Die beiden anderen Universitäten sind die Tor Vergata und Roma Tre. Daneben bestehen mehrere katholische Universitäten als Einrichtungen des Heiligen Stuhls bzw. einzelner geistlicher Orden. Außerdem ist Rom der Sitz der Akademie der Schönen Künste, der Nationalen Akademie für Tanz, der Nationalen Akademie für dramatische Kunst, des Musikkonservatoriums und des Zentralinstituts für die Restaurierung von Kunstwerken.

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe: Liste der Söhne und Töchter von Rom

Literatur


- Jansen, D. / Poeschel, S.: Rom. München, 1990.
- Gregorovius, F.: Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter vom V. bis XVI. Jahrhundert. München, 1988.
- Neumeister, C.: Das antike Rom. - Ein literarischer Stadtführer. München, 1991.
- Coarelli, F.: Rom. - Ein archäologischer Führer. Freiburg, 1989.
- Titus Livius: Ab urbe condit. Rom, ab 27 v.Chr.
- Kolb, Frank: Rom - Geschichte der Stadt in der Antike. München 1995
- Clemens Bombeck: "Auch sie haben Rom geprägt. An den Gräbern der Heiligen und Seligen in der Ewigen Stadt", Verlag Schnell & Steiner Regensburg 2004 , ISBN 3795416914

Filme


- Roman Holiday (Ein Herz und eine Krone), Regie: William Wyler, 1953
- La dolce vita (dto.), Regie: Federico Fellini, 1960
- Roma (Fellinis Roma), Regie: Federico Fellini, 1972
- Caro diario (Liebes Tagebuch), Regie: Nanni Moretti, 1991
- Gente di Roma, Regie: Ettore Scola, 2003

Partnerstädte


- New York City (USA)

Siehe auch


- Portal und Themenliste Rom
- Römisches Reich

Weblinks


- [http://www.comune.roma.it Offizieller Webauftritt] (italienisch)
- [http://www.die-roemer-online.de/rom/rom.html die-roemer-online Das antike Rom]
- [http://rubens.anu.edu.au/htdocs/bycountry/italy/rome/popolo/ Popolo-Projekt der Australien National University] - 4,3 Gigabyte Bilder zum Thema Rom (englisch)
- [http://www.kirke.hu-berlin.de/ressourc/roma.html Kirke] Rom im WorldWideWeb
- [http://www.gottwein.de/roge/rom_hist.php Römische Geschichte in annalistischer Darstellung]
- [http://www.urlaub-rom.de/ 3 Tage in Rom] - Empfehlungen für Stadtrundgänge
- [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Gazetteer/Places/Europe/Italy/Lazio/Roma/Rome/home.html Thayer's Gazetteer of Rome] (english/italienisch)
- [http://rom.antikefan.de Das antike Rom - Geschichte und Bauwerke]
- [http://rome.arounder.com/fullscreen.html Interactive high quality fullscreen QTVR panoramas] - mit Breitband (englisch)
- [http://rome.arounder.com/java.html Interactive high quality fullscreen QTVR panoramas] - ohne Breitband (englisch)
- [http://www.compart-multimedia.com/virtuale/ Rome Virtual Travel] (englisch/italienisch/französisch)
- [http://www.romaculta.it/it/souvenirs.html Historische Fotos von Rom] (italienisch)
- [http://www.discover-rome.de/index_de.html Discover Rome]
- [http://www.euxus.de/rom.html Ein deutscher Reisebericht mit vielen Fotos von 2004]
- [http://formaurbis.stanford.edu/ Stanford Digital Forma Urbis Romae Project - Stadtplan Roms Anfang des 3. Jhdts] (englisch)
- [http://www.italien-inseln.de/italia/latium-lazio/roma/hauptstadt.html Provinz Rom] ! ! Kategorie:Ort im Latium Kategorie:Hauptstadt in Europa Kategorie:Weltkulturerbe Kategorie: Hauptstadt in Italien als:Rom ja:ローマ ko:로마 simple:Rome

Bernicia

Bernicia war ein Königreich der Angeln in Nordengland während des 6. und 7. Jahrhunderts. Es ging aus dem früheren britannischem Siedlungsgebiet "Brynaich" nach dessen Unterwerfung durch die Angeln hervor und bildete später zusammen mit dem südlich angrenzenden Deira das Königreich Northumbria. Bernicia erstreckte sich vom Tyne bis zum Firth of Forth. Die Westgrenze verschob sich im Lauf der Zeit immer weiter nach Westen und schloss schließlich auch die kumbrischen Gebiete Rheged, Gododdin und Dunbarton ein. Der Königssitz war Bamburgh. Der erste überlieferte König war Ida von Bernicia. Er soll den Thron 547 bestiegen haben. Aethelfrith vereinigte 604 als König von Bernicia sein Reich mit dem südlicheren Deira und gründete damit Northumbria. Er herrschte bis 616, als Edwin von Northumbrien ihn tötete. Edwin wiederum fiel in der Schlacht von Hatfield Chase gegen Cadwallon ap Cadfan of Gwynedd am 12. Oktober 633, woraufhin Northumbria wieder in Bernicia und Deira geteilt wurde. Bernicia wurde kurzzeitig von Eanfrith, einem Sohn Aethelfriths, regiert. Auch er wurde von Cadwallon getötet. Sein Bruder Oswald von Northumbria folgte ihm nach, stellte einen neue Armee auf und besiegte Cadwallon schließlich 634 in der Schlacht von Heavenfield. Nach seinem Sieg vereinigte Oswald Deira wieder mit Bernicia. Die Könige von Bernicia waren ab diesem Zeitpunkt die Herrscher über Northumbria. Lediglich während der Herrschaft von Oswiu von Northumbria und seinem Sohn Ecgfrith von Northumbria stellte Deira eigene Unterkönige. Ein Abriss der Geschichte Bernicias findet sich in der Historia ecclesiastica gentis Anglorum von Beda Venerabilis. Siehe auch: Liste der Könige von Bernicia Kategorie:England Kategorie:Geographie (Großbritannien) Kategorie:Historisches Territorium Kategorie:Schottische Geschichte

Jemen

---Sidenote START---
Der Jemen (arab.: اليمن al-Yaman) ist ein Staat im Nahen Osten, im Südwesten der Arabischen Halbinsel. Er grenzt an Oman, Saudi-Arabien, das Rote Meer, den Golf von Aden und das Arabische Meer. Dschibuti und Eritrea liegen nur wenige Kilometer entfernt gegenüber des Roten Meeres.

Geographie

Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Sana'a 1.937.451 Einwohner, Hodeida 617.888 Einwohner, Tais 615.467 Einwohner, Aden 550.744 Einwohner und Mukalla 258.428 Einwohner. Zu Jemen gehören neben zahlreichen kleinen Inseln im Indischen Ozean auch die große Insel Sokotra. Siehe auch: Liste der Städte im Jemen, Landkarte des Jemen.

Bevölkerung

Das Land ist ganz überwiegend von Arabern bewohnt. In der Tihama zeigen sich Einfüsse aus Afrika. 3% der Bevölkerung sind pakistanische oder indisch-muslimische Gastarbeiter, etwa 3% ethnische Somalis, von denen viele schon länger in Lande leben. siehe auch Wayilah

Religion

Die Staatsbürger Jemens sind zu fast 100% muslimisch. 53% der Bevölkerung gehören der schiitischen Religionsgemeinschaft der schiitischen Zaiditen an, 47 % sind Sunniten. Die Missionierung zu anderen Religionen als dem Islam ist verboten. Die nichtmuslimischen Gastarbeiter im Lande dürfen ihre Religion nicht praktizieren, tun sie es doch, werden sie hart bestraft. Das Abfallen vom Islam wird mit dem Tode bestraft. Im Januar 2000 wurde ein zum Christentum übergetretener somalischer Staatsbürger zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Wirtschaft

In der Wirtschaft des Jemen dominiert der Agrarsektor. Die wichtigsten Anbauprodukte sind Hirse, Gerste und andere Getreide sowie verschiedene Früchte, Baumwolle und Tabak. Des Weiteren werden Kaffee und der Kathstrauch angebaut, dessen Blätter gekaut werden können und eine beliebte Alltagsdroge im Jemen sind. Im letzten Jahrzehnt ist die Anbaufläche des Khat stark erweitert worden. Vor den Küsten im Golf von Aden wird Fischfang betrieben. Im mittleren Jemen befinden sich einige mittelgroße Ölfelder, die von Gesellschaften u.a. aus den USA, Frankreich und Südkorea genutzt werden. Die Landeswährung ist der Jemen-Rial. Jemen-Rial Jemen-Rial

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte des Jemen Die Geschichte des Jemen ist seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. vor allem durch den Weihrauchhandel und die sich darauf begründenden Königreiche gekennzeichnet. Das bedeutendste Reich war Saba mit seiner Hauptstadt Marib. Um die Zeitenwende begann der langsame Niedergang der antiken Reiche an der Weihrauchstraße. Zwar gelang den Himjariten im 3. Jahrhundert nochmals die Einigung des Landes, doch wurde das Land 525 von Aksum erobert. 628 schloss sich der Jemen der Lehre des Propheten Muhammad an. Die Bevölkerung übernahm schnell den Islam. Innerhalb des Kalifats stieg der Jemen aber zu einer Randprovinz herab. Dies begünstigte seit dem 9. Jahrhundert die Entstehung mehrerer Dynastien, deren bedeutendste die der Zaiditen war. Sie sollte im Nordjemen bis 1962 herrschen. Als sich im 10. Jahrhundert der Schwerpunkt der Handelswege zwischen Mittelmeer und Indien vom Irak nach Ägypten verlagerte, begann auch im Jemen der wirtschaftliche Aufschwung. Seine Blütezeit erlebte das Land unter den Rasuliden bis ins 15. Jahrhundert. Mit der Entdeckung des Seeweges nach Indien durch die Portugiesen verlor das Land für den Welthandel an Bedeutung und wurde im 16. Jahrhundert von den Osmanen erobert. Nach der Eröffnung des Sueskanals im 19. Jahrhundert geriet der Jemen wieder verstärkt in den Blickpunkt der Großmächte. Während Großbritannien im Jahre 1839 Aden und damit den Südjemen besetzte, konnte der Nordjemen unter den Zaiditen seine von den Osmanen unterstützte Staatlichkeit behaupten. 1905 legten das Osmanische Reich und Großbritannien die gemeinsame Grenze zwischen ihren Protektoraten fest. Nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches wurde der Nordjemen 1919 unabhängig und führte von da an immer wieder einen Guerillakrieg gegen den südlichen, noch immer britischen, Landesteil. Allerdings gelang es den regierenden Imamen nicht, das Land zu modernisieren. Ihre konservative Herrschaft führte 1962 zum Sturz der Zaiditen und zur Ausrufung der Republik. Seitdem wurde zwar die Modernisierung des Landes eingeleitet, doch konnten die wirtschaftlichen Probleme durch das hohe Bevölkerungswachstum nicht wirklich gelöst werden. 1990 gelang durch den Anschluss des bisher kommunistischen, realsozialistischen und säkularen Südjemen auch die Vereinigung des Landes, politische Stabilität und Demokratie herrschen im Jemen aber noch immer nicht, siehe unter Politik.

Politik

Innenpolitik / Wahlen

1993 fanden im frisch vereinigten Jemen die ersten freien Wahlen statt, in denen sich drei große Parteien gegenüber standen: Der Allgemeine Volkskongress, ehemals Einheitspartei im Nordjemen, die Sozialistische Partei, Einheitspartei des Südjemen, sowie als dritte die Jemenitische Vereinigung für Reformen (Islah). Die Koalition von Islah und Volkskongress wurde fast Modell für eine arabische Demokratisierung. Allerdings behielten alle Parteien ihre Truppen, was durch militärische Ausgewogenheit für Stabilität sorgte. Bei der Parlamentswahl im April 1997 unterlagen die Sozialisten und Präsident Ali Abdullah Saleh konnte mit einer absoluten Mehrheit ohne die Islah regieren. Am 23. September 1999 wurde der seit 1978 regierende Präsident ein fünftes Mal gewählt, der einzige Gegenkandidat, der langjährige Parlamentsvorsitzende und Scheich Abdallah al-Ahmar, war aus den eigenen Reihen ausgewählt worden und so waren 96,3 % der Stimmen für Saleh auch keine Überraschung. In nur 6 Jahren war Jemen wieder zu einem typischen arabischen Einparteienstaat geworden. Ab 1999 wurde der Druck auf die Oppositionsparteien erhöht, obwohl die Regionalwahlen im Februar 2002 durch ein Dezentralisierungsgesetz zu pluralistischen Gemeinde- und Regionalräten führten. Im Februar 2001 konnte die Staatspartei ihre Macht mit einer durch ein Referendum abgesicherte dritte Verfassungsreform stärken. Der Konsultationsrat wurde in eine zweite Kammer gewandelt (Majlis ash-Shura) und die präsidiale Amtszeit dauerte nun sieben statt fünf Jahre. Präsident Ali Abdullah Saleh wird dadurch bis 2004 regieren können und wohl von seinem Sohn Ahmed Saleh abgelöst werden. Nach dem 11. September 2001 wurden ausländischen Studenten sowohl Stipendien als auch Visa gestrichen, wodurch diese zur Ausreise gezwungen waren. Der radikale Flügel der Partei, angeführt von Scheich Abdelmadschid al-Zandani, geriet ebenso wie die oppositionelle Presse unter Beschuss. Wörtlich unter Beschuss geriet auch der Sohn des Parlamentpräsidenten, der am 24. Oktober in einem bewaffneten Kampf zwischen Polizei und der Garde des Parlamentspräsidenten schwer verletzt wurde. Am 28. Dezember 2002 wurde der zweitwichtigste Politiker der Sozialisten, Jarallah Omar, beim Parteitag der Islah getötet. Ein Täter fehlt noch (?), jedoch verdächtigt die Regierung Anhänger der Islah, obwohl diese gerade von Omar zu einer Koalition gegen die Staatspartei aufgerufen worden waren. Am 2. 11. 2005 wurde Ali Alsa'awani zum Tode wegen der Ermordung von Jarallah verurteilt. Kritisiert wurde, daß das Gericht im Interesse der Regierung keine Motive und Hintergründe der Tat thematisiert hat. Der Verurteilte gestand die Tat, er sah in Jarallah den Architekten der Koalition der Sozialisten und der Islah.

Außenpolitik

Im Golfkrieg von 1990 hatte Jemen noch den Irak unterstützt, konnte aber 1999 die Beziehungen zu Kuwait normalisieren. Die außenpolitischen Bemühungen des Staatschefs zeigten sehr gute Erfolge. 1998 wurden diplomatische Beziehungen zwischen Jemen und dem Heiligen Stuhl aufgenommen und Frankreich stufte den Jemen als "Zone de solidarité prioritaire" ein, was eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern bedeutet. Im Somalia-Konflikt konnte der Jemen im Dezember 2000 mit Erfolg vermitteln. Die Beziehungen zwischen den USA und dem Jemen sind trotz eines Treffens von Bill Clinton und Ali Abdullah Saleh im April 2000 gespannt. Der Jemen schlägt seit Beginn der zweiten Intifada in Palästina eine härtere Gangart ein (siehe Innenpolitik) und ist bei der Zusammenarbeit für mehr Sicherheit zaghaft. Aber auch der Einsatz einer US-Drohne, die am 3. November 2002 sechs mutmaßliche Al-Qaida-Kämpfer im Jemen tötete, sowie die Ermordung dreier US-Missionare am 31. Dezember 2002 belasten die Beziehungen. Trotzdem ist Washington an einer Stärkung der jemenitischen Regierung interessiert. Im Januar 2002 trat der Jemen dem Golf-Kooperationsrat bei, vorerst nur als Beobachter. Am 6. Oktober 2002 wurde der französische Öltanker Limburg durch einen Bombenanschlag vor der Küste von Mukalla schwer beschädigt.

Grenzstreitigkeiten

Der Konflikt um den genauen Grenzverlauf zum Sultanat Oman wurde beigelegt. Im Abkommen von Dschidda wurden die Grenzstreitigkeiten mit Saudi-Arabien beendet. Jemen erhielt einen Gebietsstreifen, unter dem sich höchstwahrscheinlich Erdöl befindet, und akzeptierte im Gegenzug das Abkommen von Taif 1934, in dem Imam Yahya bin Muhammad Saudi-Arabien zwei Provinzen überließ. In Bezug auf die Hanischinseln wurde der Internationale Gerichtshof angerufen, der im Oktober 1998 gegen Eritrea entschied.

Verwaltungsgliederung

Der Staat gliedert sich in 19 Gouvernorate und den Hauptstadtdistrikt.

Weblinks


- [http://www.d-j-ge.de Deutsch-Jemenitische Gesellschaft e.V.]
- [http://www.botschaft-jemen.de/ Jemenitische Botschaft in Deutschland]
- [http://www.derjemen.de Das Fenster zum Jemen] Kategorie:Staat ! Kategorie:Nahost ja:イエメン ko:예멘 ms:Yaman th:ประเทศเยเมน zh-min-nan:Yemen

Abraha

Abraha war der letzte bedeutende König im Jemen vor dem Aufkommen des Islam (535-560). Nach der Eroberung des Jemen und dem Tod des Himjaritenkönigs Du Nuwas (525) setzten die Aksumiten einen Vizekönig in den eroberten Gebieten ein. Allerdings wurde dieser 535 von Abraha, einem ehemaligen aksumitischen Sklaven gestürzt. Dieser erhob sich zum König und errang trotz formaler Anerkennung der Oberhoheit von Aksum die Unabhängigkeit. Unter ihm wurde das unter Du Nuwas verfolgte Christentum wieder gefördert. So ließ Abraha in Sanaa, Aden, Thafar und Nadschran mehrere Kirchen errichten. Auch wurden freundschaftliche Beziehungen zu Byzanz aufgenommen. Er soll auch letztmals den Staudamm von Marib repariert haben (542). Um 550 wurde ein Aufstand der Himjariten unter Du Nafar niedergeschlagen. Allerdings scheiterte ein Feldzug gegen Mekka und die Belagerung der Stadt als eine Seuche im Heer des Abraha ausbrach. Das Jahr dieses Feldzuges war auch das Geburtsjahr des Propheten Muhammad (570). Allerdings wird diese militärische Aktion Abrahas neuerdings eher auf die Jahre 547 bzw. 552 datiert. Abraha muss bald nach diesem gescheiterten Angriff auf Mekka gestorben sein. Seine Söhne und Nachfolger wurden 575 von dem Himjariten Saif ibn Di Jazzan mit Hilfe der Sassaniden vertrieben. Nachdem 597 die Perser die direkte Herrschaft übernommen hatten, schloss sich der Jemen 628 dem Propheten Muhammad an und die Bevölkerung übernahm den Islam.

Literatur


- Joachim Willeitner: Jemen. Weihrauchstraße und Wüstenstädte. Hirmer Verlag, München 2002, ISBN 3-7774-8230-7 Kategorie:Mann Kategorie:Jemenit Kategorie:König Kategorie:Geschichte des Jemen Kategorie:Gestorben 560

Kategorie:Geboren 547



610

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 4. Oktober - Herakleios (575 - 641), der Sohn des Statthalters von Karthago, nimmt nach einem kurzen Bürgerkrieg Konstantinopel ein und stürzt den Kaiser Phokas, der grausam verstümmelt wird.
- 5. Oktober - Herakleios wird Kaiser von Byzanz bis zu seinem Tode im Jahre 641. Beginn des mittelbyzantinischen Reiches.
- Die Sassaniden nutzen die Krise um den byzantinischen Thronwechsel für einen Einfall in Syrien und Kleinasien.
- Alamannen siegen gegen transjuranische Truppen in der Schlacht bei Wangas (bei Bern?).
- Einfall der Awaren in Italien.
- Mohammed erlebt seine Offenbarungen durch den Erzengel Gabriel die später im Koran ihren Niederschlag finden.
- Sergios I. wird Patriarch von Konstantinopel als Nachfolger von Thomas I.
- Gundemar wird König der Westgoten, er ist Nachfolger von Witterich.
- Theudebert II., König Austrasiens, ermordet seine erste Frau Bilichildis; kurz darauf heiratet er Theudichilde.
- Tasso wird Herzog von Friaul als Nachfolger des Gisulf II.
- Columban der Jüngere und Gallus missionieren, nachdem sie aus Luxeuil vertrieben wurden, im Gebiet von Bregenz.
- um 610 - Beginn der Ansiedlung der Serben.

Geboren


- um 610 - Egica, König der Westgoten († 702)

Gestorben


- 4. Oktober - Phokas, oströmischer Kaiser, ermordet
- 14. Dezember - Venantius Fortunatus, lateinischer Dichter (
- um 536)
- Tassilo I., Herzog von Bayern
- Thomas I., Patriarch von Konstantinopel
- Bilicildis, Frau des Frankenkönigs Theudebert II. ko:610년

21. März

Der 21. März ist der 80. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 81. in Schaltjahren) - somit bleiben 285 Tage bis zum Jahresende. Tag des Frühlingsäquinoktiums (Tagundnachtgleiche)

Ereignisse

Frühlingsäquinoktiums
- 1804 - Der Code Napoleon wird Frankreichs Bürgerliches Gesetzbuch.
- 1871 - Otto von Bismarck wird Reichskanzler.
- 1913 - Albert Schweitzer und seine Frau Helene brechen zu ihrer ersten Reise nach Afrika auf, um in Lambaréné in Äquatorialafrika ein Krankenhaus aufzubauen.
- 1918 - 1. Weltkrieg: Beginn der Deutsche Frühjahrsoffensive 1918
- 1933 - Tag von Potsdam. Staatsakt in der Garnisonkirche
- 1935 - Rückbenennung Persiens in Iran
- 1938 - das Gebiet von wird von Sudetendeutschen Freikorps besetzt.
- 1939 - Litauen tritt das Memelland an Deutschland ab.
- 1960 - In Sharpeville in Südafrika kommt es zu einem Massaker, indem die Polizei auf eine Gruppe schwarzer südafrikanischer Demonstranten feuert und dabei 69 Menschen tötet und 180 verletzt.
- 1960 - Im DDR-Fernsehen startet die Sendereihe "Der schwarze Kanal", in der Karl-Eduard von Schnitzler den Kapitalismus bekämpft.
- 1965 - Bürgerrechtler beginnen mit Martin Luther King den Marsch von Selma nach Montgomery, Alabama.
- 1975 - In Äthiopien wird die Monarchie durch das Militär abgeschafft.
- 1979 - Der in Camp David ausgehandelte Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten wird vom israelische Parlament mit großer Mehrheit gebilligt.
- 1980 - US-Präsident Jimmy Carter kündigt den Boykott der Olympischen Spiele in Moskau durch die USA an.
- 1990 - Lee Teng-huis wird Präsident der Nationalversammlung in Taiwan.
- 1990 - Namibia wird als letztes afrikanisches Land unabhängig, erster Präsident ist Sam Nujoma (SWAPO).
- 1999 - Finnland. Paavo Lipponen wird in seinem Amt als Ministerpräsident bestätigt.
- 2001 - Bulgarien. Transit- und Stationierungsabkommen für Truppen der NATO.
- 2004 - Mazedonien stellt die Anträge auf die Mitgliedschaft in der NATO und die Aufnahme in die EU.
- 2004 - Franz Müntefering wird auf einem SPD-Sonderparteitag mit 95,1 % der Stimmen zum Nachfolger von Gerhard Schröder als Bundesvorsitzender der SPD gewählt.

Kultur


- 1799 - Uraufführung der Oper "Dankgefühl einer Geretteten" von Johann Nepomuk Hummel
- 1839 - Felix Mendelssohn Bartholdy dirigiert die postume Uraufführung von Franz Schuberts Große Sinfonie C-Dur im Gewandhaus zu Leipzig
- 1872 - Uraufführung der Oper "Hermione" von Max Bruch an der Hofoper Berlin.
- 1877 - Uraufführung der Oper "Die Folkunger" von Edmund Kretschmer in Dresden.
- 1896 - Uraufführung der Oper "Das Heimchen am Herd" von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien.

Wirtschaft


- 1967 - Honda stellt das erste japanische Importauto auf dem deutschen Markt vor - den 3,33 Meter langen Kleinsportwagen "S 800".

Wissenschaft und Technik

Religion


- 1556 - In Oxford wird der Erzbischof von Canterbury, Thomas Cranmer, auf dem Scheiterhaufen wegen Hochverrats und Häresie verbrannt.
- 1937 - Die gegen die kirchenfeindliche Haltung des Regimes in Deutschland gerichtete Enzyklika "Mit brennender Sorge" Papst Pius XI. wird in allen deutschen katholischen Gemeinden verlesen.

Katastrophen


- 1957 - Pazifik. Eine Maschine der U.S. Air Force mit 67 Menschen an Bord verschwindet etwa 400 km vor Tokyo vom Radar und ist seither verschollen.
- 1991 - Bei der Landung in Al Mishab, Saudi-Arabien, verunglückt eine Lockheed C-130 der Königlich Saudischen Luftwaffe, wobei 98 von 101 Menschen an Bord umkommen.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1988 - Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf gegen Tony Tubbs im Tokyo Dome durch technischen KO und wird dadurch Weltmeister im Schwergewicht .

Geboren

Tokyo Dome Tokyo Dome Tokyo Dome
- 927 - Song Taizu, Chinesischer Kaiser, Gründer der Song-Dynastie
- 1295 - Heinrich Seuse, deutscher Dominikanermönch und Mystiker
- 1474 - Angela Merici, Gründerin des Ursulinen-Ordens
- 1683 - Ludolf August von Bismarck, russischer General
- 1685 - Johann Sebastian Bach, deutscher Komponist
- 1716 - Josef Seger, böhmischer Komponist
- 1736 - Claude-Nicolas Ledoux, französischer Architekt
- 1745 - Marianne von der Leyen, Regentin in Blieskastel
- 1757 - James Sowerby, britischer Naturforscher und Maler
- 1763 - Jean Paul, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1768 - Jean Baptiste Joseph Fourier, französischer Mathematiker und Physiker
- 1775 - Lucien Bonaparte, jüngster Bruder der Bonapartes
- 1806 - Benito Juárez, mexikanischer Staatsmann und Präsident
- 1809 - Carl Gustav Friedrich Hasselbach, Geheimer Regierungsrat und Kommunalpolitiker
- 1809 - Jules Favre, französischer Politiker
- 1810 - Johann Anzengruber, österreichischer Schriftsteller
- 1839 - Modest Mussorgski, russischer Komponist
- 1852 - Arthur Milchhöfer, deutscher Archäologe
- 1869 - Florenz Ziegfeld Jr., US-amerikanischer Theaterproduzent
- 1874 - Alfred Tysoe, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1876 - Ludwig Finckh, deutscher Schriftsteller und Lyriker
- 1876 - Walter Tewksbury, US-amerikanischer Athlet
- 1879 - Josef Steinbach, österreichischer Gewichtheber
- 1880 - Hans Hofmann, deutschstämmiger Maler
- 1882 - Fritzi Massary, österreichische Schauspielerin
- 1887 - Edwin Scharff, deutscher Bildhauer
- 1887 - Erich Mendelsohn, deutscher Architekt
- 1889 - W. S. Van Dyke, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1893 - Bo Carter, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1893 - Hans Zulliger, schweizerischer Volksschullehrer
- 1894 - Rudolf Nebel, deutscher Raketentechniker
- 1895 - Joseph Panholzer, deutscher Politiker (Bayernpartei)
- 1901 - Karl Arnold, deutscher Politiker (Zentrumspartei, später CDU), Ministerpräsident NRW
- 1901 - Rudolf Harms, deutscher Schriftsteller
- 1902 - Eddie James House, US-amerikanischer Musiker
- 1904 - Max Steenbeck, deutscher Physiker
- 1913 - Paul Fröhlich, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1913 - Werner Höfer, deutscher Journalist
- 1915 - Willi Schwabe, deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator
- 1920 - Eric Rohmer, französischer Film- und Theaterregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker
- 1921 - Arthur Grumiaux, belgischer Violinist
- 1922 - Russ Meyer, US-amerikanischer Sexfilm-Regisseur und -Produzent
- 1925 - Hugo Koblet, Radrennfahrer der Schweiz
- 1925 - Peter Brook, britischer Theaterregisseur
- 1926 - Ralph Abernathy, US-amerikanischer Bürgerrechtskämpfer
- 1927 - Hans-Dietrich Genscher, deutscher FDP-Politiker, Innenminister 1969-1974, Außenminister 1974-1992
- 1928 - Peter Hacks, deutscher Dramatiker und Schriftsteller
- 1930 - Otis Spann, US-amerikanischer Musiker
- 1932 - Walter Gilbert, US-amerikanischer Chemiker
- 1935 - Brian Clough, englischer Fußballspieler
- 1935 - Hubert Fichte, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Anton Pfeifer, deutscher CDU-Politiker, MdB 1969-2002
- 1941 - Hubert Deittert, deutscher CDU-Politiker, MdB
- 1942 - Françoise Dorléac, französische Schauspielerin
- 1944 - Gila von Weitershausen, deutsche Schauspielerin
- 1944 - Marie-Christine Barrault, französische Schauspielerin
- 1944 - Charles Greene, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1945 - Rose Stone, US-amerikanische Musikerin
- 1946 - Ray Dorset, britischer Musiker
- 1946 - Timothy Dalton, englischer Schauspieler
- 1947 - Franco Mussida, italienischer Musiker
- 1949 - Slavoj Žižek, slowenischer Psychoanalytiker und Philosoph
- 1950 - Horst Hoffmann, deutscher Schriftsteller
- 1950 - Roger Hodgson, britischer Musiker
- 1958 - Marlies Göhr, deutsche Leichtathletin
- 1958 - Gary Oldman, britischer Schauspieler
- 1959 - Nobuo Uematsu, japanischer Pianist und Komponist
- 1960 - Ayrton Senna, dreifacher Formel-1-Weltmeister
- 1960 - Hansrüedi Zbinden, schweizer Entertainer
- 1961 - Lothar Matthäus, deutscher Fußballspieler
- 1962 - Matthew Broderick, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 - Ronald Koeman, niederländischer Fußballspieler und -trainer
- 1969 - Ali Daei, iranischer Fußballspieler
- 1971 - Dirk von Lowtzow, deutscher Musiker und Texter (Tocotronic)
- 1971 - Wanja Lindner, deutscher Einradhockeyspieler und Kunstradfahr-Trainer
- 1973 - Andrei Kivilev, kasachischer Radrennfahrer
- 1974 - Eric Baumann, deutscher Radprofi
- 1975 - Mark Williams, Snooker-Profispieler
- 1978 - Rani Mukherjee, indische Schauspielerin und Fotomodell
- 1980 - Ronaldinho, brasilianischer Fußballspieler
- 1982 - Ejagayehu Dibaba, äthiopische Leichtathletin und Olympionikin

Gestorben

Ejagayehu Dibaba Ejagayehu Dibaba Ejagayehu Dibaba Ejagayehu Dibaba
- 547 - Benedikt von Nursia, italienischer Mönch, Begründer des christlichen Mönchtums im Westen
- 850 - Nimmyō, 54. Kaiser von Japan
- 1065 - Richeza von Polen, Königin von Polen
- 1073 - Alexander II., in Rom; Papst seit 1061
- 1145 - Johannes von Valence, Zisterzienser, lebte im Kloster des heiligen Bernhards in Clairvaux
- 1487 - Bruder Klaus, schweizerischer Einsiedler, Asket und Mystiker
- 1556 - Thomas Cranmer, anglikanischer Erzbischof und Reformator
- 1656 - James Ussher, irischer anglikanischer Theologe
- 1715 - Johann Baptist von Arco, Oberbefehlshaber der bayerische Armeen im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1729 - John Law, schottischer Nationalökonom
- 1743 - Philipp Karl von Eltz, Kurfürst und Erzbischof des Bistums Mainz
- 1751 - Johann Heinrich Zedler, Leipziger Buchhändler und Verleger
- 1762 - Nicolas Louis de Lacaille, französischer Astronom
- 1791 - Friedrich Bogislav Graf von Tauentzien, preußischer General
- 1795 - Guovanni Arduino, Geologe
- 1804 - Louis Antoine Henri de Condé, Herzog von Enghien, französischer Herzog
- 1830 - Johann Rudolf Wyss, schweizerischer Autor
- 1831 - José Tomás Ovalle, Präsident von Chile
- 1842 - Ignaz Anton Demeter, 1839 bis 1842 Erzbischof von Freiburg
- 1843 - Robert Southey, englischer Geschichtsschreiber und Dichter
- 1857 - William Scoresby, britischer Seefahrer und Forscher
- 1862 - Alfred I. Fürst zu Windisch-Graetz, österreichischer Adeliger und Feldmarschall
- 1891 - Joseph Eggleston Johnston, US-amerikanischer General
- 1892 - Annibale de Gasparis, italienischer Astronom
- 1896 - Isabel Burton, britische Reiseschriftstellerin
- 1906 - Carl von Siemens, deutscher Industrieller
- 1909 - Rudolf von Gottschall, deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker
- 1910 - Nadar, französischer Fotograf
- 1910 - Johannes Schilling, deutscher Bildhauer
- 1921 - Joseph Müller, Weihbischof in Köln
- 1932 - Georg Dehio, deutscher Kunsthistoriker
- 1934 - Franz Schreker, österreichischer Komponist
- 1935 - Wilhelm Niemann, deutscher Navigationsoffizier der DO-X
- 1936 - Alexander Konstantinowitsch Glasunow, russischer Komponist
- 1938 - Ernst Epstein, österreichischer Architekt
- 1939 - Evald Aav, estnischer Sänger, Komponist und Chorleiter
- 1939 - Pietro Abbà Cornaglia, Komponist aus dem Piemont
- 1940 - Felice Nazzaro, italienischer Rennfahrer
- 1945 - Arthur Nebe, Chef des Reichskriminalpolizeiamtes, beteiligt am Attentatsversuch auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944
- 1948 - Felix Linnemann, Präsident des Deutschen Fußball-Bunds
- 1951 - Willem Mengelberg, niederländischer Dirigent
- 1952 - Peter Petersen, deutscher Reformpädagoge
- 1959 - Heinrich Leuchtgens, deutscher Politiker und MdB
- 1960 - Hermann Burte, deutscher Maler und Schriftsteller
- 1963 - Josef Gauchel, deutscher Fußballspieler
- 1966 - Lauri Ikonen, finnischer Komponist
- 1968 - Gerhart Eisler, deutscher Journalist und Politiker
- 1970 - Marlen Haushofer, österreichische Schriftstellerin
- 1980 - Hans Dichgans, deutscher Politiker und MdB
- 1985 - Michael Redgrave, britischer Schauspieler
- 1987 - Robert Preston, US-amerikanischer Schauspieler
- 1988 - Hans Fronius, österreichischer Maler und Graphiker
- 1989 - Cesare Musatti, italienischer Mathematiker, Philosoph und Psychologe
- 1990 - Lev Yashin, russischer Fußballspieler
- 1991 - Leo Fender, amerikanischer Techniker und Firmengründer
- 1992 - René König, deutscher Soziologe
- 1995 - Wolfgang Harich, Philosoph und Journalist in der DDR
- 1998 - Galina Ulanowa, russische Primaballerina
- 2000 - Wolfgang Gress, Wirtschaftsfunktionär der DDR
- 2003 - Leonard Hokanson, US-amerikanischer Pianist
- 2003 - Wolfgang Kartte, deutscher Volkswirtschaftler
- 2004 - Hermann-Josef Weidinger, österreichischer Kräuterpfarrer
- 2004 - Mirwais Sadik, afghanischer Politiker

Feier- und Gedenktage


- Kurdisches Neujahresfest Newroz
- Neujahrfest bzw. Nouruz in Iran, Afghanistan, Tadschikistan bzw. Zentralasien
- Tag der Menschenrechte in Südafrika (siehe Ereignisse 1960)
- Internationaler Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung (UNO) und Beginn der Woche der Solidarität mit den gegen Rassismus und Rassendiskriminierung kämpfenden Völkern
- Internationaler Tag des Waldes (UNO)
- Welttag der Poesie (UNESCO)

Siehe auch


- 20. März - 22. März
- 21. Februar - 21. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0321 ja:3月21日 ko:3월 21일 simple:March 21 th:21 มีนาคม

Benedikt von Nursia

Benedikt (
- um 480 in Nursia; † 21. März 547 auf dem Monte Cassino bei Cassino) gilt als der Begründer des christlichen Mönchtums im Westen.

Leben und Legenden

Benedikt wurde vermutlich unter einem anderen Vornamen - denn schon Papst Gregor der Große spricht in der Vita des hl. Benedikt von "chiamato il benedetto" - in der Nähe von Nursia (Norcia) in Umbrien als Sohn eines reichen Landbesitzers als Zwillingskind geboren. Seine Zwillingsschwester war die später ebenfalls als Heilige verehrte Scholastika. Er begann in Rom ein Studium, das er jedoch nicht abschloss, da er ein kontemplatives Leben in einer asketischen Gemeinschaft in Enfide (Affile) in den Sabiner Bergen im südlichen Latium der weltlichen Karriere vorzog. Dann lebte er für drei Jahre als Einsiedler in einer Höhle im Aniotal in der Nähe von Subiaco, mit Brot versorgt durch den Mönch Romanus des benachbarten Klosters Vicovario (bei Tivoli in Norditalien). Diese Höhle wurde später zur "Heiligen Grotte", zumal in der Heiligenvita von Versuchungen des Teufels die Rede ist, die er darin bestanden hat. Daraufhin zog sich Benedikt erneut ins Aniotal zurück, wo ihn in wachsender Zahl Schüler aufsuchten. Für sie gründete er rund ein Dutzend kleine Klöster mit je zwölf Mönchen, von denen zwei heute noch bestehen (Kloster San Benedetto und Kloster Santa Scholastica). Dort entwickelte er seine Regeln für ein gemeinschaftliches Klosterleben fort. Die Legenden berichten für diesen Zeitraum von zahlreichen wunderbaren Ereignissen. right Schließlich gründete er auch das Kloster von Montecassino in der Nähe von Neapel. In diesem Kloster lebte er ab 529 selbst und führte die dortige Gemeinschaft. Für sie schrieb er nun auch seine berühmte "Regula Benedicti". Benedikt war bei der einheimischen Bevölkerung sehr beliebt, weil er den Menschen in Notzeiten beistand. Auch Heilungen, sogar Totenerweckungen, werden in den Legenden berichtet. Angeblich soll ihn 542 auch der Gotenkönig Totila besucht haben, dem er dabei den Tod "in zehn Jahren" vorausgesagt haben soll. Totila starb dann tatsächlich 552 bei der Schlacht bei Tagina. Und in Montecassino starb Benedikt schließlich am Gründonnerstag des Jahres 547, dem 21. März,während er am Altar der Klosterkirche betete. Seine Mitbrüder berichten davon, dass sie sahen, wie er von Engeln auf teppichbelegter, lichterfüllter Straße gen Himmel getragen wurde. Papst Gregor schrieb über Benedikts Leben in seinen "Vier Bücher der Dialoge über die Wunder der italischen Väter". Davon ist das zweite "Leben und Wunder des ehrwürdigen Abtes Benedikt" betitelt; es gilt als Ursache für Benedikts Ruf als "Ahnvater des abendländischen Mönchtums".

Wirkung und Regel des Benedikt

Benedikt ist also zunächst berühmt für seine Regel (die Regula Benedicti), auf deren Grundlage sich zahlreiche Klöster für Mönche, die Benediktiner, und für Nonnen, die (Benediktinerinnen), gründeten. Benedikt war vom spätantiken Mönch- und Eremitentum des oströmischen Reiches inspiriert worden, insbesondere von den Gemeinschaften des Pachomios in Ägypten, und der Mönchsregel von Basilius von Caesarea aus dem vierten Jahrhundert, die heute noch in der orthodoxen Kirche gilt, und übertrug Teile dieser Ideen durch seine Regel in den Westen. Benedikt hat zwar einige Klöster, allerdings keine Ordensgemeinschaft im heutigen Sinn gegründet. Für die verschiedenen Gruppen von Männern, die sich um ihn ansammelten, entwickelte er ein Konzept von Zucht und Maß:
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