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| Clemens August Droste Zu Vischering |
Clemens August Droste zu VischeringClemens August Baron von Droste zu Vischering, vereinfacht Clemens August zu Droste-Vischering oder Clemens August Droste zu Vischering genannt ( - 22. Januar 1773 in Vorhelm bei Ahlen; † 19. Oktober 1845 in Münster), war von 1835 bis 1845 Erzbischof des Erzbistums Köln.
Leben
Clemens August stammte aus dem altwestfälischen Adel der Reichsfreiherren Droste zu Vischering, die Erbdrosten des Fürstbistums Münster waren. Er bereitete sich in Münster wie seine beiden Brüder Kaspar Maximilian ( - 1770; † 1846) und Franz Otto ( - 1771; † 1826) auf ein Leben im Dienste des geistlichen Standes vor.
Er wurde von seinem Bruder Kaspar Maximilian, der 1795 Weihbischof geworden war, am 14. Mai 1798 in Münster zum Priester geweiht und wurde Domkapitular. Am 16. September 1810 wurde er Generalvikar des Bistums Münster. Im Sommer 1820 legte er das Amt des Generalvikars freiwillig nieder.
Sein Bruder Kaspar Maximilian, der 1825 Bischof von Münster geworden war, weihte ihn im Jahr 1827 zum Titularbischof von Calama in Numidien. In den folgenden Jahren war er nun als Weihbischof im Bistum Münster tätig.
Auf Wunsch des Königs Friedrich Wilhem IV. wählte ihn das Domkapitel am 1. Dezember 1835 zum Erzbischof von Köln. Seine Inthronisierung folgte am 29. Mai 1836, die Eingriffnahme der preußischen Regierung sollte sich bald zu einem der größten kirchenpolitischen Fehlgriffe für den Staat entwickeln.
Clemens August brach bald die Vereinbarung, die sein Vorgänger Ferdinand August von Spiegel 1834 mit dem preußischen Staat bezüglich der Behandlung von Mischehen getroffen hatte. Die preußische Regierung sah sich genötigt, eine Entscheidung herbeizuführen. Am 17. September und 18. September 1837 verhandelten der Regierungspräsident von Düsseldorf und der preußische Gesandte am päpstlichen Hof mit ihm persönlich. Die Beiden bestanden auf einer unumwundenen Anerkennung der Konvention von 1834, was Clemens August aber ablehnte.
Am Abend des 20. November 1837 wurde er verhaftet und traf zwei Tage später in Minden ein. Papst Gregor XVI. erhob lauten Protest gegen die Verhaftung des Erzbischofs. Das Domkapitel führte die Geschäfte des Verhafteten weiter. Im April 1839 wurde er aus der Festungshaft entlassen und lebte seitdem in Münster. Verhandlungen der Kurie und des Erzbischofs mit dem preußischen Staat machten dem Kölner Kirchenstreit ein Ende.
Literatur
Das Standardwerk über sein Leben ist in zwei Bänden erschienen (mit über 1.200 Buchseiten von Markus von Hänsel-Hohenhausen). Im Volltext ist es kostenfrei zu lesen und herunterzuladen auf einer Homepage der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG: http://www.haensel-hohenhausen.de
Weblinks
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Droste zu Vischering, Clemens August
Droste zu Vischering, Clemens August
Droste zu Vischering, Clemens August
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22. JanuarDer 22. Januar (in Österreich: 22. Jänner) ist der 22. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben 343 Tage (in Schaltjahren 344 Tage) bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 661 - Kalif Ali ibn Abi Talib fällt einem Attentat der Charidschiten zum Opfer. Er erliegt den Verletzungen am 24. Januar 661.
- 888 - Guido von Spoleto wird König von Italien
- 1771 - Spanien tritt die Falklandinseln an Großbritannien ab.
- 1813 - Eine britisch-indianische Armee besiegt in der Schlacht bei Frenchtown eine etwa 1.000 Mann zählende amerikanische Truppe und zwingt sie zur Kapitulation. Indianer ermorden anschließend etwa 30-60 verwundete Amerikaner (sog. River Raisin Massacre)
- 1901 - Großbritannien. Tod von Königin Victoria.
- 1905 - Beim Petersburger Blutsonntag töten die Truppen des russischen Zaren über 1000 Demonstranten.
- 1932 - El Salvador. Aufwiegelung der Landarbeiter und Kleinbauern durch die Kommunistische Partei. Das Militär tötet darauf über 4.000 Menschen, 30.000 in den folgenden Tagen.
- 1946 - Deutschland. Konrad Adenauer wird zum Vorsitzenden der CDU für die britische Zone gewählt.
- 1946 - Gründung der kurdischen Republik Mahabad
- 1957 - Israel zieht sich vom Sinai zurück.
- 1963 - Unterzeichnung des Deutsch-Französischen Vertrags (Elysée-Vertrag) durch Konrad Adenauer und Charles de Gaulle.
- 1997 - Kanada. Außenminister Lloyd Axworthy zu Besuch in Kuba. Er unterzeichnet in Havanna ein Abkommen über die Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen beider Staaten.
- 2000 - Ecuador. Dr. Gustavo Noboa Bejarano wird Staatspräsident.
- 2001 - Shanghai, Volksrepublik China. Deutschland und China unterzeichnen einen Vertrag zum Bau der Magnetschwebebahn Transrapid. Gebaut werden soll eine 200 Kilometer lange Bahnverbindung zwischen Shanghai und Hangzhou sowie eine 1.300 Kilometer lang.
- 2002 - Bulgarien. Georgi Parvanov wird Regierungspräsident
- 2003 - Parlamentswahl in den Niederlanden
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1718 - Uraufführung des musikalischen Dramas "Sofonisba" von Leonardo Leo am Teatro S. Bartolomeo in Neapel.
- 1773 - Uraufführung der Oper "Der Töpfer" von Johann André in Hanau.
- 1904 - Uraufführung der Oper "Nal und Damajanti" (Orig.: Nal' i Damajanti) von Anton Stepanowitsch Arenski im Bolschoi-Theater in Moskau.
- 1913 - Uraufführung der komischen Oper "Tante Simona" von Ernst von Dohnányi an der Hofoper in Dresden.
- 1934 - Uraufführung der Oper "Lady Macbeth von Mzensk" (Orig.: Katerina Ismailowa) von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch am Maly-Theater in Sankt Petersburg.
Religion
- 1276 - Innozenz V. wird als Papst inthronisiert
- 1506 - Die von Papst Julius II gegründete Schweizergarde marschiert erstmals im Vatikan ein
Katastrophen
- 1952 - Elizabeth, New Jersey, USA. Ein Verkehrsflugzeug stürzt auf die Stadt. 30 Menschen sterben, inklusive 7 Einwohner.
- 1973 - Kano, Nigeria. Eine Boeing 707 der Nigerian Airlines verunglückt auf dem Rückweg von Mekka Saudi-Arabien mit 176 Pilgern an Bord. Alle 176 Menschen, sowie die Crew, sterben.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1973 - George Foreman gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Joe Frazier im National Stadium, Kingston, Jamaika, durch technischen KO.
- 1988 - Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Larry Holmes in der Convention Hall, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen KO
Geboren
USA
USA
USA
- 1263 - Ibn Taimiya, islamischer Theologe und Rechtsgelehrter der (neo)-hanbalitischen Rechtsschule
- 1440 - Iwan III. (Russland), von 1462 bis 1503 Fürstsouverän von ganz Russland
- 1492 - Beatrix von Baden, Markgräfin von Baden
- 1536 - Philibert von Baden, Markgraf von Baden
- 1561 - Francis Bacon, englischer Philosoph, Schriftsteller und Staatsmann; Wegbereiter des Empirismus
- 1572 - John Donne, englischer Schriftsteller
- 1592 - Pierre Gassendi, französischer Philosoph, Theologe, Mathematiker, Astronom und Physiker
- 1690 - Nicolas Lancret, französischer Maler
- 1710 - Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey, lothringischer Architekt
- 1729 - Gotthold Ephraim Lessing, deutscher Dichter der Aufklärung
- 1733 - Philipp Carteret, englischer Seefahrer und Entdecker
- 1770 - Karl Ferdinand Friedrich von Nagler, Generalpostdirektor des Norddeutschen Bundes
- 1773 - Clemens August Droste zu Vischering, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1775 - André-Marie Ampère, französischer Physiker und Mathematiker
- 1777 - Joseph Hume, britischer Politiker
- 1788 - George Gordon Byron, 6. Baron Byron of Rochdale, englischer Dichter
- 1796 - Karl Ernst Claus, deutsch-russischer Chemiker und Entdecker des Rutheniums
- 1797 - Maria Leopoldine von Österreich, Erzherzogin von Österreich, Kaiserin von Brasilien
- 1800 - Christoph Merian, Großgrundbesitzer und Stiftungsgründer
- 1806 - Antonio Caccia der Ältere, Schweizer Schriftsteller italienischer Sprache
- 1817 - Eugen Adam, deutscher Schlachtenmaler
- 1820 - Hermann Lingg, deutscher Dichter
- 1831 - John Blenkinsop, englischer Grubenbetriebsleiter und Ingenieur
- 1843 - Friedrich Blass, deutscher Altphilologe
- 1849 - August Strindberg, schwedischer Schriftsteller und Dramatiker
- 1850 - Karl Litzmann, deutscher General der Infanterie im Ersten Weltkrieg
- 1855 - Albert Neisser, deutscher Dermatologe
- 1855 - Ernst Kullak, deutscher Pianist und Komponist
- 1858 - Beatrice Webb, englische Soziologin
- 1858 - Frederick Lugard, britischer Afrika-Forscher
- 1865 - Friedrich Paschen, deutscher Physiker
- 1865 - Jean Paul Ertel, deutscher Komponist
- 1867 - Auguste Supper, deutsche Schriftstellerin
- 1870 - Charles Tournemire, französischer Komponist
- 1874 - Vincenzo Lapuma, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1875 - David Griffith, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1877 - Hjalmar Schacht, deutscher Politiker, Minister und Reichsbankpräsident
- 1877 - Horace Greely Hjalmar Schacht, deutscher Politiker, Minister und Reichsbankpräsident
- 1879 - Francis Picabia, kubanischer Schriftsteller, Maler, Grafiker
- 1880 - Frigyes Riesz, ungarischer Mathematiker
- 1882 - Karl Ettlinger, deutscher Journalist, Schriftsteller und Humorist
- 1885 - Eugène Christophe, französischer Radrennfahrer
- 1886 - John J. Becker, US-amerikanischer Komponist
- 1886 - Oskar Jellinek, österreichischer Schriftsteller
- 1886 - Robert von Ungern-Sternberg, Baron deutsch-baltischer Herkunft in zaristischen Diensten
- 1888 - Willy Moog, deutscher Philosoph
- 1889 - Guido Kisch, Jurist und Rechtshistoriker
- 1889 - Henri Pélissier, französischer Radrennfahrer
- 1889 - Hermann Troppenz, deutscher Politiker und MdB
- 1889 - Willi Baumeister, Deutscher Maler
- 1891 - Antonio Gramsci, italienischer Politiker
- 1893 - Conrad Veidt, deutscher Schauspieler
- 1894 - Heinz Heck, deutscher Biologe und Zoodirektor in München
- 1894 - Timofei Wassiljewitsch Prochorow, russischer Einsiedler
- 1896 - Norman Thomas Gilroy, Erzbischof von Sydney und Kardinal
- 1897 - Arthur Greiser, Reichsstatthalter und NS-Gauleiter von Wartheland
- 1897 - Francis Picabia, französischer Maler und Grafiker
- 1897 - Rosa Ponselle, US-amerikanische Opernsängerin
- 1897 - Wilhelm Flicke, Spezialist für Kryptographie bei der Reichswehr, Schriftsteller
- 1898 - Ferdinand Kramer, deutscher Architekt
- 1900 - Ernst Busch, deutscher Sänger, Kabarettist, Schauspieler und Regisseur
- 1902 - Walter Kolb, deutscher Politiker, Oberbürgermeister von Düsseldorf und Frankfurt
- 1903 - Fritz G. Houtermans, Physiker
- 1904 - George Balanchine, russischer Choreograph, Gründer des American Ballet
- 1905 - Karola Bloch, polnisch-deutsche Architektin und Publizistin
- 1906 - Robert Howard, US-amerikanischer Fantasy-Schriftsteller
- 1908 - Atahualpa Yupanqui, argentinischer Sänger, Songwriter, Gitarrist und Schriftsteller
- 1908 - Lew Dawidowitsch Landau, russischer Physiker
- 1909 - Sithu U Thant, birmanischer Politiker (3. UN-Generalsekretär)
- 1911 - Bruno Kreisky, österreichischer Politiker (SPÖ) und Bundeskanzler
- 1913 - William John Conway, Erzbischof von Armagh und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1915 - Heinrich Albertz, deutscher Theologe und Politiker
- 1916 - Henri Dutilleux, französischer Komponist
- 1917 - Rainer Brambach, Schweizer Schriftsteller
- 1918 - Friedrich Auffarth, Richter am Bundesarbeitsgericht und dessen Vizepräsident
- 1920 - Chiara Lubich, italienische Philosophin (Gründerin der Fokolar-Bewegung)
- 1920 - Sir Alf Ramsey, englischer Fußballspieler und Nationaltrainer 1963 - 1974
- 1921 - Arno Babadschanjan, armenischer Komponist
- 1921 - Krzysztof Kamil Baczyński, polnischer Dichter
- 1922 - Eugen Böhringer, deutscher Rennfahrer und Rallye-Fahrer
- 1922 - Ray Anthony, US-amerikanischer Bandleader und Musiker
- 1924 - J.J. Johnson, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 1924 - Ján Chryzostom Korec, Bischof von Nitra und ein Kardinal
- 1924 - Ortvin Sarapu, neuseeländischer Schachspieler estnischer Herkunft
- 1925 - Imre Hollai, ungarischer Politiker
- 1926 - Hubert Aratym, österreichischer Maler, Bildhauer und Bühnenbildner
- 1927 - Ernst Huberty, deutscher Sportjournalist und Fernsehmoderator
- 1929 - Max Peter Ammann, Schweizer Filmregisseur
- 1930 - Hildegard Goss-Mayr, österreichische Friedensaktivistin und Schriftstellerin
- 1931 - Sam Cooke, US-amerikanischer Sänger
- 1932 - Mancur Olson, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
- 1932 - Piper Laurie, US-amerikanische Schauspielerin
- 1934 - Bill Bixby, US-amerikanischer Schauspieler
- 1936 - Alan J. Heeger, US-amerikanischer Chemiker und Physiker
- 1940 - John Hurt, britischer Schauspieler
- 1940 - Karin Anselm, deutsche Schauspielerin
- 1942 - Anke Hartnagel, deutsche Politikerin und MdB
- 1943 - Michal Urbaniak, polnischer Jazz-Musiker
- 1943 - Wilhelm Genazino, deutscher Schriftsteller
- 1944 - Angela Winkler, deutsche Schauspielerin
- 1944 - Carl Friedrich Gethmann, deutscher Philosoph
- 1944 - Jürgen W. Falter, deutscher Politikwissenschaftler
- 1945 - Alojz Uran, slowenischer römisch-katholischer Geistlicher und Erzbischof von Ljubljana
- 1945 - Christoph Schönborn, österreichischer Erzbischof und Kardinal
- 1947 - Malcolm McLaren, Manager der "Sex Pistols"
- 1948 - Marianne Birthler, Leiterin der Behörde für die "Stasi-Unterlagen" der DDR
- 1949 - Addie Harris, US-amerikanischer Sänger
- 1949 - James Peter Pennington, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Nigle Pegrum, britischer Musiker
- 1949 - Steve Perry, US-amerikanischer Sänger
- 1950 - Graeme John Douglas, britischer Musiker
- 1950 - Werner Schulz, deutscher Politiker
- 1951 - Cajus Julius Caesar, deutscher Politiker und MdB
- 1951 - David Graham, schottischer Komponist und Musikpädagoge
- 1953 - Jim Jarmusch, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und Filmproduzent
- 1953 - Myung-Whun Chung, südkoreanischer Dirigent und Pianist
- 1954 - Bernd Heynemann, deutscher Fußballschiedsrichter und Politiker
- 1954 - Jim Jarmusch, US-amerikanischer Regisseur
- 1954 - Peter Pilz, österreichischer Politiker
- 1955 - Neil Bush, Sohn des vormaligen US-Präsident George H. W. Bush
- 1958 - Butz Peters, Jurist und TV-Moderator
- 1959 - Holger Hieronymus, deutscher Fußballspieler
- 1959 - Linda Blair, US-amerikanische Schauspielerin
- 1959 - Urs Meier, Schweizer Fußballschiedsrichter
- 1960 - Marcos Kyprianou, zypriotischer Politiker und EU-Kommissar
- 1960 - Michael Hutchence, Sänger der australischen Rockband INXS
- 1964 - Carsten Kadach, deutscher Fußball-Schiedsrichter
- 1964 - Cathérine Quittet, Französische Skirennläuferin
- 1965 - Diane Lane, US-amerikanische Schauspielerin
- 1967 - Jenny Jürgens, deutsche Schauspielerin
- 1968 - Frank Lebœuf, französischer Fußballspieler
- 1969 - Markus Eggler, Schweizer Curling-Sportler
- 1969 - Susen Tiedtke, deutsche Leichtathletin
- 1970 - Alex Ross, US-amerikanischer Comic-Zeichner
- 1971 - Sandra Speichert, deutsche Schauspielerin
- 1973 - Abi Tucker, australische Sängerin und Schauspielerin
- 1974 - Annette Frier, deutsche Schauspielerin und Comedy-Star
- 1974 - Jörg Böhme, deutscher Fußballspieler
- 1980 - Christopher Masterson, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1981 - Beverley Mitchell, US-amerikanische Schauspielerin
- 1982 - Cornelia Dumler, deutsche Volleyballspielerin
- 1983 - Robert Steinhäuser, Amokläufer am Erfurter Gutenberg-Gymnasium
- 1983 - Mario Konrad, österreichischer Fußballspieler
Gestorben
Mario Konrad
- 1397 - Everhard von Muisgen, Weihbischof in Köln
- 1482 - Arnold von Unkel, Weihbischof in Köln
- 1531 - Andrea del Sarto, italienischer Maler
- 1536 - Bernd Krechting, Einer der 'Täufer von Münster'
- 1536 - Jan van Leiden, Wanderprediger der Wiedertäufer
- 1552 - Edward Seymour, 1. Herzog von Somerset, englischer Staatsmann
- 1592 - Elisabeth von Österreich, österreichische Prinzessin, Ehefrau von Karl IX.
- 1666 - Shah Jahan, indischer Kaiser und Erbauer des Taj Mahal
- 1673 - Konrad Gumprecht von Aldenbrück, Rat, Kämmerer, Generalwachtmeister und Geheimer Rat
- 1788 - Georg Joachim Zollikofer, Kirchenliederdichter
- 1799 - Horace Bénédict de Saussure, Schweizer Naturforscher
- 1831 - John Blenkinsop, englischer Grubenbetriebsleiter und Ingenieur
- 1840 - Johann Friedrich Blumenbach, deutscher Anatom und Anthropologe
- 1850 - Vinzenz Pallotti, katholischer Priester und Ordensgründer
- 1858 - Carl Friedrich Plattner, deutscher Hüttenkundler und Chemiker
- 1859 - Joseph Ludwig Raabe, schweizer Mathematiker
- 1861 - Friedrich Tiedemann, deutscher Anatom und Physiologe
- 1872 - Franz von Elsholtz, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1876 - Hippolyte Dussard, französischer Wirtschaftswissenschafter
- 1879 - Henriette von Bissing, deutsche Erzählerin
- 1884 - Karl Georg Ludwig Guido, Graf von Usedom, preußischer Diplomat
- 1887 - António Maria de Fontes Pereira de Melo, portugiesischer Politiker und Staatsmann
- 1888 - Eugène Marin Labiche, französischer Lustspieldichter
- 1893 - Vinzenz Lachner, deutscher Komponist und Dirigent
- 1901 - Viktoria I., Königin von Großbritannien
- 1909 - Emil Erlenmeyer, deutscher Chemiker
- 1911 - Siegmund Lustgarten, österreichischer Arzt
- 1918 - Gustav Schreck, deutscher Musiklehrer, Komponist und Chorleiter
- 1919 - Carl Larsson, schwedischer Maler
- 1922 - Benedikt XV., Papst
- 1922 - Frederik Bajer, dänischer Schriftsteller und Nobelpreisträger
- 1931 - Alma Rubens, Stummfilmschauspielerin
- 1938 - Richard Franck, deutscher Komponist und Pianist
- 1942 - Walter Richard Sickert, britischer Maler
- 1945 - Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer
- 1945 - Else Lasker-Schüler, deutsche Lyrikerin
- 1947 - Max Berg, deutscher Architekt
- 1951 - Anna Siemsen, deutsche Pädagogin und Politikerin
- 1951 - Harald Bohr, dänischer Mathematiker
- 1951 - Karl Nessler, Frisör und der Erfinder der Dauerwelle
- 1952 - Alexander Behm, deutscher Physiker
- 1952 - Roger Vitrac, französischer Dramatiker und Surrealist
- 1957 - Claire Waldoff, deutsche Chanson-Sängerin.
- 1958 - Josef Brönner, deutscher Politiker
- 1959 - Mike Hawthorn, englischer Rennfahrer und Formel-1-Weltmeister
- 1961 - Franz Kuhn, deutscher Jurist, Sinologe und literarischer Übersetzer
- 1966 - August Frölich, deutscher Politiker
- 1968 - Duke Kahanamoku, hawaiianischer Schwimmer und Begründer des modernen Surfsports
- 1973 - Lyndon B. Johnson, 36. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- 1976 - Charles Reznikoff, US-amerikanischer Poet
- 1977 - Max Burghardt, deutscher Intendant und Vorsitzender des Kulturbundes der DDR
- 1982 - Eduardo Frei Montalva, chilenischer Politiker und Staatspräsident
- 1984 - Anton Lamprecht, deutscher Maler
- 1984 - Josef Walcher, österreichischer Skirennläufer
- 1985 - Bernhard Sprengel, deutscher Schokoladenfabrikant und Kunstmäzen
- 1985 - Luise Ullrich, österreichische Schauspielerin
- 1985 - Michail Michailowitsch Gromow, sowjetischer Pilot
- 1986 - Luise Ullrich, deutsch-österreichische Schauspielerin
- 1987 - Fabio Metelli, Psychologe, Vertreter der Gestalttheorie in Italien
- 1993 - Kobo Abe, japanischer Schriftsteller
- 1994 - Jean-Louis Barrault, französischer Schauspieler, Pantomime und Regisseur
- 1994 - Telly Savalas, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1995 - Rose Kennedy, Mutter von John Fitzgerald Kennedy
- 1999 - George L. Mosse, Historiker
- 2003 - Bill Mauldin, US-amerikanischer Karikaturist
- 2003 - Ernst Kitzinger, US-amerikanischer Kunsthistoriker
- 2003 - Lonny Kellner, deutsche Schauspielerin (Ehefrau von Peter Frankenfeld)
- 2004 - Ann Miller, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin
- 2005 - Consuelo Velázquez, Mexikanische Komponistin
- 2005 - Freyja Scholing, deutsche Politikerin
- 2005 - Patsy Rowlands, britische Schauspielerin
- 2005 - Rose Mary Woods, US-amerikanische Sekretärin von Richard Nixon
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Vinzenz von Valencia (katholisch, evangelisch, anglikanisch)
- Hl. Timotheus (orthodox)
- Namenstage: Anastasius, Dietlinde, Irene, Vinzenz
- Deutsch-Französischer Tag (Elysée-Vertrag)
Siehe auch
- 21. Januar - 23. Januar
- 22. Dezember - 22. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0122
ja:1月22日
ko:1월 22일
simple:January 22
th:22 มกราคม
VorhelmVorhelm ist ein Ortsteil von Ahlen, Westfalen, Deutschland mit der Postleitzahl 59227.
Wappen
Postleitzahl
Das Wappen Vorhelms zeigt ein rotes Band auf weißem Schild und sieben dunkelblaue, schwarz eingefasste Rauten.
Um 1413 befand sich das Haus Vorhelm, Sitz eines Rittergutes, im Eigentum der Herren von Tork. Die sieben Rauten (Runen) symbolisieren dieses Adelsgeschlecht.
Geographische Daten
Postleitzahl
Einwohner
Vorhelm hat ungefähr 5400 Einwohner.
Fläche
- Gesamtfläche 25,234 km²
- Ortslage Vorhelm Dorf 0,994 km²
- Ortslage Vorhelm Bahnhof 0,430 km²
- Ortslage Tönnishäuschen 0,216 km²
- Landwirtsch. Nutzfläche ca. 2640 ha
- Forstwirtsch. Nutzfläche ca. 290 ha
Kommunal-Info
- Stadt: 59227 Ahlen (ca. 56.000 Einwohner)
- Kreis: Warendorf
- Region: Münsterland
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Geographische Lage
Höhe
61 - 115 m über NN
Söhne und Töchter der Stadt
- Augustin Wibbelt, deutscher Dichter
Geschichte
Der Name Vorhelm stammt wahrscheinlich vom mittelhochdeutschen fur elmi ab, was etwa „Vor dem Kalk“ bedeutet, ein Hinweis auf die damals schon bekannten Kalkvorkommen, die noch heute durch die Zementindustrie in großen Steinbrüchen abgebaut werden.
Wichtige geschichtliche Eckdaten
Aus dem Jahr 830 wird in alten Schriften eine Geschichte überliefert, die einen ersten Hinweis darauf gibt, dass es auf Vorhelmer Gebiet eine Siedlung gegeben haben muss. Ein Mann namens Wulfbert pilgert zur Grabstätte Bischof Liudgers nach Werden, um für sein missgebildetes Kind Amulger zu beten. Das Kind wurde danach angeblich gesund. Wulfbert gilt als der erste Vorhelmer.
Im Jahr 1254 wird Vorhelm erstmals urkundlich erwähnt.
Im 13. Jahrhundert kommt Vorhelm zum Amt Wolbeck, das die Landschaft westlich der Flüsse Angel, Werse und Ems umfasst. An der Spitze der Verwaltung des Amtes steht der Droste (Adliger).
Im Mittelalter wüten zahlreiche Kriege (Dreißigjähriger Krieg, Siebenjähriger Krieg, Spanisch-Niederländischer Krieg) sowie die Pest und viele Brandkatastrophen, so dass viele Vorhelmer Bewohner nach Holland auswanderten um als Grasmäher oder Soldaten ihren Lebensunterhalt zu finden.
Seit 1707 ist die Familie Droste zu Vischering Eigentümer von Haus Vorhelm gewesen. Heute befindet sich das Haus Vorhelm im Besitz der Reichsgrafen von Schall-Riaucour.
1802 Nach Auflösung der geistlichen Fürstentümer fällt Vorhelm als Teil des Fürstbistums Münster an Preußen.
1809 Nach dem Sieg Napoleons über Preußen schuf dessen Neffe das "Königreich Westfalen" unter französischer Verwaltung. Gründung der 'Mairie Vorhelm' durch französische Besatzungstruppen. Die 'Mairie' umfasst die Gemeinden Vorhelm und Enniger und hat insgesamt 1000 Einwohner.
1815 Durch Beschluss des "Wiener Kongresses" entsteht der Regierungsbezirk Münster, wodurch Vorhelm erneut eine preußische Gemeinde wird.
1862 Geburtsjahr von Augustin Wibbelt. Berühmter westfälischer Heimatdichter. Der Priester Dr.Augustin Wibbelt lebte lange Jahre in Vorhelm, wo er 1947 starb und begraben wurde.
1870-1893 In Vorhelm wird im Tagebau das Mineral Strontianit (=Strontiumcarbonat) abgebaut. Es dient bei der Herstellung von Zucker zur Restentzuckerung der Melasse, eignet sich aber auch zur Produktion von Leuchtspurmunition. Da im Raum Vorhelm das weltweit einzige ergiebige und abbauwürdige Vorkommen von Strontianit war, erlebte das Dorf eine regelrechte "Goldgräberzeit", die 1893 jedoch schnell beendet war, nachdem man Strontianit durch Coelestin (=Strontiumsulfat) ersetzen konnte - ein Produkt, das in England und Sizilien billiger hergestellt wurde.
1893 Einweihung der neuen St.Pankratius - Pfarrkirche, deren Bau 1890 begonnen worden war.
1939 Vorhelm hat 1710 Einwohner.
1946 Vorhelm wächst durch Zuzug vorwiegend schlesischer Kriegsflüchtlinge und -Vertriebene auf 2400 Einwohner.
1968 Elektrifizierung der Bahnstrecke Köln-Berlin, die an Vorhelm vorbei führt.
1975 Vorhelm mit nunmehr 4250 Einwohnern wird ein Ortsteil von Ahlen. Die Fläche Ahlens steigt damit um 25 % an.
1989 Der Bahnhof Vorhelm wird nach 101 Jahren von der Deutschen Bahn wegrationalisiert. Vorhelm, speziell der Ortsteil "Bahnhof" hat damit keine Zuganbindung mehr.
1993-1999 Durch Erschließung neuer Baugebiete erfährt Vorhelm ein weiteres Bevölkerungswachstum.
2001 In den Abendstunden des 3. Mai fällt mehrere Stunden lang ein Niederschlag von 80 bis 120 Liter pro m² auf Ahlen und Vorhelm. Im Ortsteil Bahnhof steigt das Wasser aus den Kanälen und überflutet mehrere Straßen. (Ahlener/Vorhelmer-Hochwasser)
Kategorie:Ort im Münsterland
Kategorie:Kreis Warendorf
Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen
Ahlen
Die Stadt Ahlen liegt im Münsterland im Norden des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (Deutschland) und ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Warendorf im Regierungsbezirk Münster.
Ortsteile
- Stadt Ahlen (Kernstadt) mit den Bauerschaften Borbein, Brockhausen, Ester, Halene, Oestrich und Rosendahl (Gebiet der ehemaligen Gemeinden von Alt- und Neuahlen)
- Dolberg
- Vorhelm
Geschichte
Frühzeit
Der Name der Stadt wurde erstmals um 850 in der Vita Liudgeri II erwähnt. Seine Bedeutung und die auf den Namen Bezug nehmende Darstellung des Stadtwappens mit einem "geflügelten Aal" sind nicht geklärt.
Als Ursprung der Stadtsiedlung wird ein Siedlungsansatz an einem Übergang über die Werse angenommen, der zum Schnittpunkt zweier wichtiger Straßen wurde und gleichzeitig Ausgangspunkt für eine dritte Straße war (Hamm - Ahlen - Warendorf ; Beckum - Ahlen - Herbern ; Ahlen - Münster)
Münster
Die in den ersten Jahrhunderten langsam wachsende Siedlung bildete sich um einen bischöflichen Amtshof. Im Schutze dieser Kirchenburg ließen sich zunächst Handwerker und Händler nieder, um mit den Bauern und Bewohnern des Amtshofes Handel zu treiben.
In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts begann der Fernhandel in der Stadt, so tauchten die Namen Ahlener Kaufleute beispielsweise im 13. Jahrhundert in den Rechnungen Lübecker Kaufleute auf. In diese Zeit fällt auch die Errichtung einer Stadtmauer (1271) mit fünf Tortürmen. Ahlen war Mitglied der norddeutschen Hanse. Die Beseitigung der Stadtbefestigungen begann 1765 und seit 1929 sind die letzten Reste davon verschwunden.
1929
1929
Die Stadt scheint sich im 13. Jh. rasch entwickelt zu haben. Um 1285 war die Bevölkerung soweit angewachsen, dass man neben der "Alten Pfarre" (St. Bartholomäus) eine "Neue Pfarre" (St. Marien) gründete. Hierdurch entstanden ein Alt- und ein Neukirchspiel. Diese Entwicklung läßt den Schluss zu, dass Ahlen zu dieser Zeit zu den 18 größten Städten in Westfalen zählte. Das Wachstum der Stadt beruhte bei hoher Sterblichkeit, niedrigerer Geburtenquote als auf dem Lande und einem zeitweilig hohen Frauenüberschuss vor allem auf der ländlichen Zuwanderung. In der Neustadt bildete sich durch diese Zuwanderung eine Ackerbürgerschicht.
Das Aufblühen der Stadt wurde im 14. Jahrhundert durch die in ganz Europa wütende Pest gestoppt. Im Bürgerbuch des Jahres 1389 waren nur noch 63 Familien verzeichnet. Erst 1454 enthielt eine Bürgerliste wieder 212 Familien, woraus sich eine Einwohnerzahl von etwa 1300 errechnet. Zu diesem Zeitpunkt existierten in der Stadt vier Stadtviertel, die nach den jeweils benachbarten Stadttoren benannt waren und etwa gleiche Größen hatten.
Die einzelnen Stadtviertel waren für die Verteidigung der Tore und Teile der Stadtmauern verantwortlich und bildeten darüber hinaus Hudegenossenschaften für die Hudenutzung der gemeinen Mark.
Um 1454 lebten in Ahlen sieben Adelsfamilien sowie deren Bedienstete auf bischöflichen Burgmannshöfen.
Neuzeit
Am Beginn der Neuzeit wurde die Stadt durch drei Pestepidemien (1505, 1551, und 1592) dezimiert. Auch die Lepra raffte viele Menschen dahin. Im Jahre 1571 sahen sich Bürgermeister und Rat veranlaßt, ein besonderes Leprosen-Hospital zu bauen. Verheerende Stadtbrände (1483, 1686 und 1744) verhinderten ein weiteres Aufblühen der Stadt. Bei der ersten Erfassung des Bevölkerungsstandes durch die preußische Verwaltung im Jahre 1803 wurden 1.854 Personen registriert. Zu diesem Zeitpunkt waren die Stadtbefestigungen auf Grund der veränderten Kriegsmethoden bereits wirkungslos und teilweise beseitigt.
Im Jahre 1803 fiel die Stadt erstmalig mit dem Fürstbistum Münster an Preußen. Mit dem endgültigen Übergang an Preußen im Jahre 1816 setzte für die Stadt eine neue Entwicklung ein, die zu einem raschen Bevölkerungswachstum führte. Aus der Ackerbürgerstadt, in der im Jahre 1871 nur 3.535 Menschen wohnten, war bis zum Jahr 1964 eine mittelgroße Industriestadt mit 44.203 Einwohnern geworden. Hierzu trugen mehrere technisch-wirtschaftliche Entwicklungen bei, die für die Stadt von besonderer Bedeutung waren:
In den Jahren 1846/1847 wurde die Cöln-Mindener Eisenbahn durch Ahlen gebaut. Hierdurch erhielt die Stadt gegenüber anderen Städten ihrer Umgebung einen erheblichen Standort- und Mobilitätsvorteil. Auch der Bau der Eisenbahn selbst trug vorübergehend durch eine Vielzahl zugewanderter Eisenbahnarbeiter - vor allem aus dem südlichen Westfalen und der Eifel zu einer Belebung der Stadt bei. Es sind jedoch auch soziale Konflikte belegt, die durch die fremden Arbeiter ausgelöst wurden. Nach dem Abschluss des Eisenbahnbaus blieb nur eine geringe Zahl der zugewanderten Arbeiter in der Stadt, unter ihnen auffallend viele aus dem Ravensberger Land.
Erste Industrialisierung
Die erste Industrialisierungsphase setzte mit dem Strontianitbergbau um 1880 und der Begründung der metallverarbeitenden Industrie (Blechschmiede und Verzinnerei der Gebrüder Kerkmann, 1863) ein. Vor allem der Strontianitbergbau, der jedoch lediglich etwa 10 Jahre blühte, hatte den Ahlenern eine äußerst bewegte Zeit beschert, die "Strunz"-Zeit. Die zahlreichen Arbeiter (ca. 650), die der Bergbau nach Ahlen gelockt hatte, kehrten überwiegend in ihre Heimat - auch hier wieder viele in die Eifel - zurück oder fanden in der aufblühenden metallverarbeitenden Industrie Arbeit.
Durch die Anwerbung tüchtiger Fachkräfte aus dem Rheinland, aus Sachsen, dem Vogtland, Thüringen, dem Harz, Böhmen, Schlesien, der Oberpfalz, Franken und Oberbayern war es der metallverarbeitenden Industrie gelungen, sich auf die Herstellung emaillierter Geschirre zu spezialisieren und so eine Stanz- und Emailleindustrie aufzubauen, die schließlich den Ruf der Stadt bestimmte. Im Jahr 1892 waren es bereits fünf Werke und 1968 bereits 20 Werke. Die Arbeit in diesen "Pöttkesfabriken" wurde überwiegend von Arbeitern aus der zugewanderten Landbevölkerung getan. Neben der Emailleindustrie etablierten sich aber auch Maschinen- und Werkzeugfabriken, Schuhfabriken und holzverarbeitende Werke.
Schuhfabrik
Auf Grund der aus verschiedenen Wanderungswellen entstandenen Beziehungen zur Eifel entwickelte sich ein reger Handel mit Emaillegeschirren aus den Ahlener Werken, der von ehemaligen Wanderarbeitern aus der Eifel getragen wurde.
Schuhfabrik
1904 erhielt die "Neue Pfarre" einen neuen Kirchenbau im neugotischen Stil. Die Marienkirche ist noch heute die größte Kirche in Ahlen und mit ihrem fast 75 m hohen Westturm ein Wahrzeichen der Stadt. Historisch bedeutsam ist das romanische Südportal sowie der Taufbrunnen und das Pestkreuz aus dem Kloster Maria Rose.1904
Zweite Industrialisierung
Die zweite Industrialisierungsphase begann mit der Erschließung der Kohlevorkommen am östlichen Rand des Ruhrgebiets durch die "Bergwerksgesellschaft Westfalen" und war für die Entwicklung der Stadt von prägender Bedeutung. Der Grunderwerb für die erforderlichen Flächen wurde im Jahr 1907 getätigt.
Nachdem im Jahr 1909 die Zechenbahn fertiggestellt war, begannen die eigentlichen Abteufarbeiten für eine Doppelschachtanlage, die 1913 fertiggestellt war. Gleichzeitig erfolgte der Bau von Werkssiedlungen (auch "Kolonie" oder "Zechensiedlung" genannt) für die zugewanderten Arbeiter. Allein in den Jahren 1912 und 1913 verzeichnete die Stadt einen Wanderungsgewinn von knapp 5.000 Personen. Die Belegschaft der Zeche Westfalen bestand aus ca. 1.200 Beschäftigten.Zeche Westfalen Ihre Herkunft war sehr breit gestreut: zu 36% stammten sie aus Westdeutschland mit dem Schwerpunkt Westfalen, zu 31% aus Ostdeutschland und zu 19% aus dem Ausland. Nur ein geringer Teil stammte aus Nord-, Mittel- und Süddeutschland. Unter den Ausländern fanden sich vor allem Polen, Tschechen, Slowenen, Kroaten, Ungarn, Italiener, und Holländer. Während des ersten Weltkrieges wurden darüber hinaus auch 410 Kriegsgefangene im Bergbau eingesetzt.
Holländer
In den folgenden Jahrzehnten wurde die Zeche zu einem wirtschaftlichen Magneten für die Stadt und zog durch verschiedene Erweiterungen ihres Betriebes weitere Zuwanderungen nach sich. In den Jahren 1936 und 1937 wurde ein dritter Schacht in Dolberg errichtet. Der Wanderungsgewinn hatte bis zum Jahr 1939 zur Ansiedlung von insgesamt 8.298 Personen aus allen deutschen Landsmannschaften und 21 Nationen geführt. Unter ihnen entwickelte insbesondere die starke Gruppe der Polen ein kulturelles Eigenleben.
Die raschen und tiefgreifenden Veränderungen der Bevölkerungsstruktur beeinflußten vor allem das politische Leben der Stadt. Das bis zum Beginn der "Steinkohlenära" als "schwarz" bezeichnete Ahlen, wo 1870 eine wichtige Gründungsversammlung der Deutschen Zentrumspartei stattgefunden hatte, stand seit der Kommunalwahl 1919 den auf 1/3 aller Wählerstimmen angewachsenen Sozialdemokraten gegenüber. Als Folge der Zersplitterung der bürgerlichen Parteien und nach der Entstehung der kommunistischen Partei verloren die Zentrumspartei - aber auch die Sozialdemokraten - rasch an Einfluß. Seit 1920 war der in der politischen Arbeit erprobte Max Reimann als Bergarbeiter auf der Ahlener Zeche tätig und dieser übernahm 1921 die Leitung der örtlichen KPD. Es kam in dieser Zeit zu häufigen Streiks und Demonstrationen, die aus der schlechten sozialen Lage der Bergleute resultierten. Das blieb auch für die politischen Kräfteverhältnisse in der Stadt nicht ohne Folgen: Im Jahr 1929 rückten die Kommunisten in der Stadtverordnetenversammlung mit 24,4% der Stimmen auf den ersten Platz vor. Aus dieser Zeit ist der Ausspruch überliefert: "Wenn es in Ahlen und Hamborn ruhig ist, ist es in ganz Deutschland ruhig".
Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg
Für die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft soll die Inschrift auf der Gedenkstele am Platz der ehemaligen jüdischen Schule ein markantes Zeugnis ablegen. Sie lautet:
„Der nationalsozialistische Rassenwahn führte zu jener Nacht vom 9. zum 10. November 1938, die von den Nationalsozialisten „Reichskristallnacht“ genannt wurde.
In dieser Nacht wurde die Synagoge in Ahlen von Nazihorden geschändet und in Brand gesteckt. Menschen wurden geschlagen, ihre Wohnungen zerstört, ihre Geschäfte zertrümmert, ein Mensch kam in dieser Nacht zu Tode.Synagoge
Ein Jahr später, im November 1939, wurde Ahlen „judenfrei“ erklärt.
Einige Menschen entkamen den Verfolgungen, wenige überlebten den Holocaust, die meisten wurden Opfer des Völkermordes.
Die Erinnerung an das in deutschem Namen Geschehene ist uns Mahnung für die Zukunft."
Heute gibt es nur noch zwei lebende Mitglieder der Ahlener jüdischen Gemeinde. Diese allerdings leben nicht mehr in Ahlen. Neben Frau Spiegel ist der Autor, Regisseur und Schauspieler Imo Moszkowicz der letzte noch lebende Ahlener Jude. Seine Familie wurde nach Auschwitz deportiert. Dort kamen Moszkowiczs Mutter und seine Geschwister um. Er selbst wurde zur Zwangsarbeit für die IG Farben verurteilt und ins KZ Buna/Monowitz verschleppt.
Im Kriegsjahr 1943 wurde Ahlen in eine Lazarettstadt verwandelt und war bei Kriegsende mit 1.800 Verwundeten belegt. Das Lazarett befand sich im Gebäude des Klosters St. Michael, heute das bischöfliche Gymnasium der Stadt. Mit Zunahme des Luftkrieges suchten viele Ausgebombte Schutz in unzerstörten Kleinstädten und Landgemeinden. Ahlen wurde im Rahmen dieser Hilfe Patenstadt für Gelsenkirchen und Aachen. Am 9. September 1944 zogen insgesamt 1.461 Evakuierte in Großtransporten in die Stadt ein. Doch Ahlen hatte selbst Verluste durch den Krieg zu beklagen: Durch 45 Luftangriffe seit 1940 kamen in der Stadt nahezu 300 Menschen um. Ungefähr 5% der Stadtfläche war zerstört.
Schlimmeres konnte in den letzten Kriegswochen durch das mutige Handeln des Oberfeldarztes Dr. Paul Rosenbaum verhindert werden. Er übergab das zur offenen Stadt erklärte Ahlen am 31. März 1945 kampflos an amerikanische Truppen. Zum Dank für diesen Einsatz wurde ein zentraler Platz nach ihm benannt.
Durch den zweiten Weltkrieg sank die Stammbelegschaft der Zeche um 27% ab, während die Gesamtbelegschaft jedoch um 36% stieg. Der Grund hierfür war der Austausch deutscher Bergleute, die zum Militärdienst eingezogen wurden, gegen Kriegsgefangene und Zivilverschleppte (siehe Verschleppung, die in Ausländerlagern am Stadtrand untergebracht waren. Bei Kriegsende gab es in Ahlen 5.971 Fremdarbeiter in 26 Lagern. Bis zur Rückführung der Zwangsarbeiter und Gefangenen im Herbst 1945 kam es zu zahlreichen Racheakten an der Zivilbevölkerung.
Nach dem 2. Weltkrieg
Im Winter 1946 / 1947 tagte der Zonenausschuss der CDU für die britische Zone im Ahlener Kloster St. Michael (heute Bischöfliches Gymnasium)zur Beratung der programmatischen Ausrichtung der Partei. Damit in Verbindung standen wichtige personelle Weichenstellungen für die Bildung einer neuen politischen Elite in Deutschland (Konrad Adenauer - Jakob Kaiser). Es war wohl mehr Zufall als bewußte Anknüpfung an politische Traditionen in der Stadt (Zentrumspartei), dass es gerade die Stadt Ahlen war, mit deren Namen dieses Programm verknüpft ist. Dennoch ist das Tagungsgebäude selbst sicher nicht ohne Anspielung auf den Inhalt des Programms zu deuten.
In seiner Tagung vom 1. bis 3. Februar 1947 in Ahlen erließ der Zonenausschuß folgende programmatische Erklärung (Einleitung):
"Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen. Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinwirtschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert."
Am 3. Februar 1997 wurde die Bedeutung des Ahlener Programms für die heutige CDU mit dem Abstand von 50 Jahren in einer Feier am Entstehungsort durch den damaligen CDU-Generalsekretär Peter Hintze wie folgt gewürdigt (Auszug):
"Es fällt schwer, sich die ersten Februartage des Jahres 1947 zu vergegenwärtigen, als die Männer des CDU-Zonenausschusses der britischen Zone nach Ahlen reisten. Es war ein Katastrophenwinter, der Rhein war auf 40 Kilometer mit einer Eisdecke überzogen. die Lebensmittelversorgung war in eine extrem kritische Situation geraten. Die Menschen froren und hungerten. Im Ruhrgebiet sanken die täglichen Lebensmittelrationen auf 700 bis 800 Kalorien. St. Michael in Ahlen war nicht zuletzt deswegen als Tagungsort ausgewählt worden, weil hier die Tagungsräume - wenn auch unter Mühen - beheizt werden konnten und eine Verpflegung der Tagungsteilnehmer möglich war. Die Schwestern von St. Michael wendeten all ihre Organisationskunst auf, um der Tagung eine Grundlage zu geben. In der materiellen und moralischen Trümmerlandschaft, die die Nazidiktatur hinterlassen hatte, machten sich Frauen und Männer ans Werk, eine neue freiheitliche Ordnung zu begründen, die sie aus dem christlichen Verständnis vom Menschen heraus entwickelten. Im ersten Programm der CDU in der britischen Zone, dem Programm von Neheim-Hüsten vom 1. März 1946 ist dieser Gedanke in aller Klarheit formuliert: Die christliche Weltauffassung allein gewährleistet Recht, Ordnung und Menschenwürde und Freiheit der Person und damit eine wahre Demokratie, die sich nicht auf die Form des Staates beschränken darf, sondern das Leben des Einzelnen wie das des Volkes und der Völker tragen und durchdringen soll. Die Ideengeschichtliche Bedeutung des Ahlener Programms liegt in der Formulierung einer Wirtschaftsordnung, die jenseits von Kapitalismus und Sozialismus einen dritten Weg suchte. Die moralische Bedeutung des Ahlener Programms liegt in der bis auf den heutigen Tag gültigen Feststellung, dass die Würde des Menschen sich auch im Wirtschaftsleben widerspiegeln muss . Der Leitsatz des Ahlener Programms ist daher von ungebrochener Aktualität: Die Wirtschaft hat der Entfaltung der schaffenden Kräfte des Menschen und der Gemeinschaft zu dienen."
Der Ahlener Fußballverein LR Ahlen, der 1996 aus der Fusion zweier kleiner Vereine entstand, spielt seit 2000 in der 2.Bundesliga. Bereits 1999 schafften die Handballer der Ahlener SG den Aufstieg in die 2.Bundesliga.
Ahlen ist durch die Zeche Westfalen bekannt, die dort 2000 stillgelegt wurde.
Bevölkerungsdaten
- Bevölkerung (Erstwohnsitz): 55.606 ; 100 % der Gesamtbevölkerung
- Einwohner (Nebenwohnsitz) 2.403
Geschlecht:
- Einwohner (männlich): 27.097 ; 48,7 % der Gesamtbevölkerung
- Einwohner (weiblich): 28.509 ; 51,3 % der Gesamtbevölkerung
Staatsangehörigkeit:
- Deutsche: 48.428 ; 87,1 % der Gesamtbevölkerung
- Ausländische Einwohner: 7.178 ; 12,9 % der Gesamtbevölkerung
- Deutsche mit doppelter Staatsangehörigkeit: 3.924 ; 7,1 % der Gesamtbevölkerung
Religionszugehörigkeit:
- Röm.-kath. Einwohner: 26.134 ; 47,0 % der Gesamtbevölkerung
- Evangelische Einwohner: 13.463 ; 24,2 % der Gesamtbevölkerung
- Sonstige Religionen oder konfessionslos: 16.009 ; 28,8 % der Gesamtbevölkerung
- Einwohnerdichte: 451 Einwohner/km²
Altersstruktur:
- Zwischen 0 und 5 3.597 ; 6,5 % der Gesamtbevölkerung
- Zwischen 6 und 17 8.121 ; 14,6 % der Gesamtbevölkerung
- Zwischen 18 und 29 7.798 ; 14,0 % der Gesamtbevölkerung
- Zwischen 30 und 44 12.394 ; 22,3 % der Gesamtbevölkerung
- Zwischen 45 und 64 3.859 ; 24,9 % der Gesamtbevölkerung
- Älter 64 9.837 ; 17,7 % der Gesamtbevölkerung
Durchschnittsalter:
- Gesamtbevölkerung: 40,6 Jahre
- Deutsche: 41,7 Jahre
- Ausländische Einwohner: 33,2 Jahre
Partnerschaften
- Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Berlin, Deutschland
- Stadt Teltow, Brandenburg, Deutschland
- Differdingen, Luxemburg
- Gemeinde Penzberg, Bayern, Deutschland
Wirtschaft und Verwaltung
Bundeswehr
Im Südwesten Ahlens, an der Hammer Straße gelegen, befindet sich die Westfalenkaserne. Diese Liegenschaft der Bundeswehr ist die Heimat des Panzergrenadierbataillons 192 mit seinen sechs Kompanien. Desweiteren befinden sich noch kleinere Einheiten der Nachschub- und Sanitätstruppe in der Kaserne. Im Zuge der Bundeswehrreform wird das PzGrenBtl 192 allerdings aufgelöst - der Standort Ahlen bleibt jedoch erhalten: Das Sanitätsregiment 22 aus dem benachbarten Hamm wird in diese Liegenschaft verlegt.
Weitere Liegenschaften der Bundeswehr im Gebiet der Stadt Ahlen sind unter anderem der ehemalige Mobilmachungsstützpunkt Grasskamp (heute lediglich noch Gerätelager) und das Feldlager X-Ray, (ehemalige StOMunNdlg Oestrich) welches der Ausbildung von Soldaten für den Auslandseinsatz dient und sogar vom Generalinspekteur besucht wurde.
Verkehr
ÖPNV
Ahlen liegt an der Köln-Mindener Eisenbahn. Zweimal pro Stunde fahren Züge nach Bielefeld und Richtung Hamm (und weiter nach Münster bzw. Dortmund). Innerhalb des Stadtgebietes verkehren sechs StadtBus-Linien. Eine NachtBus-Linie verbindet zusätzlich an den Wochenenden Ahlen mit Münster.
Söhne und Töchter der Stadt
- Johann von Ahlen ( - in Ahlen), Weihbischof von Köln
- Clemens August Droste zu Vischering ( - 22. Januar 1773 in Ahlen-Vorhelm), Erzbischof von Köln
- Caspar von Geismar (1783–1848), Ehrenbürger von Weimar und Ahlen, rettete die Stadt Weimar vor Zerstörung und Plünderung durch die abziehenden Truppen Napoleons.
- Elisabeth Tombrock (1878-1938) Gründerin des Ordens Missionsschwestern von der unbefleckten Empfängnis
- Augustin Wibbelt (1862–1947), niederdeutscher Schriftsteller, geb. in Vorhelm.
- Rolf Aldag, ( - 25.08.1968) Radprofi
- Fritz Winter ( - 1905 in Altenbögge), arbeitete zu Beginn seiner Laufbahn als Maler auf der Zeche Westfalen in Ahlen
- Imo Moszkowicz ( - 1925 in Ahlen), Regisseur,Schriftsteller und Schauspieler
- Dr. Paul Rosenbaum,Oberfeldarzt während des 2. Weltkrieges, übergab die Stadt kampflos den Amerikanern, "Retter der Stadt", Ehrenbürger, Namensgeber eines zentralen Platzes
- Dr. Wendelin Wiedeking( - 1952 in Ahlen), Vorstandsvorsitzender der Porsche AG
- Nova Meierhenrich ( - 1973 in Ahlen), Moderatorin und Schauspielerin
- Alexander Klaws ( - 1983 in Ahlen), deutscher Popsänger
Literatur
- Heinz Stoob: Stadtmappe Ahlen. Grösschen, Dortmund-Altenbeken 1975 (Westfälischer Städteatlas, Band I; 1. Teilband, ISBN 3-8087-0202-8), ISBN 3-89115-328-7
Weblinks
- [http://www.ahlen.de/ Website der Stadt Ahlen]
- [http://www.stadtpanoramen.de/ahlen/ahlen.html 360-Grad-Panoramen von Ahlen]
- [http://www.ahlen-vorhelm.de/ Informationen zum Stadtteil Vorhelm]
- [http://www.stadtgeschichte.com/Ahlen Stadtgeschichte von Ahlen]
- [http://www.gsv-verlag.de/521_Ahlen_Dt.pdf Historischer Stadtatlas Ahlen]
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Kategorie:Ort im Münsterland
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ja:アーレン
19. OktoberDer 19. Oktober ist der 292. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 293. in Schaltjahren) - somit bleiben 73 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1303 - Die Stadt Siegen bekommt die Stadtrechte.
- 1812 - Napoléon verlässt Moskau. Es beginnt der fluchtartige Rückzug der Grande Armée aus Russland, der sich bis in den Dezember hinzieht.
- 1878 - Der Reichstag des Deutschen Reichs verabschiedet das Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie und legalisiert damit die von Bismarck zur Staatsdoktrin erhobene Sozialistenverfolgung.
- 1913 - Gründung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG)
- 1918 - Gründung der Wolgadeutschen Republik
- 1945 - Im Stuttgarter Schuldbekenntnis benennt die Evangelische Kirche in Deutschland erstmals nach dem 2. Weltkrieg die Mitschuld der evangelischen Christen und Kirche an den Verbrechen des Nationalsozialismus.
- 1948 - Der Bi-Zonen-Wirtschaftsrat nimmt gegen die Stimmen der KPD das Gesetz Notopfer für Berlin an.
- 1954 – Herbert Tichy, Sepp Jöchler und Pasang Dawa Lama gelingt die Erstbesteigung des 8201 m hohen Cho Oyu.
- 1955 - Der Deutsche Bundestag hält seine erste Plenarsitzung in Westberlin in einem Hörsaal der TU ab.
- 1957 - Nach der Anerkennung der DDR durch Jugoslawien bricht die Bundesrepublik die Beziehungen zu Jugoslawien mit erstmaliger Anwendung der Hallstein Doktrin ab.
- 1958 - Unter dem Atomium in Brüssel endet die erste Weltausstellung der Nachkriegszeit.
- 1974 - Unabhängigkeit von Niue, in freier Assoziierung mit Neuseeland
- 1977 - Deutscher Herbst: Hanns-Martin Schleyer, am 5. September entführt, wird in Mülhausen (Elsass) tot aufgefunden.
- 1983 - Grenada. Ermordung des Ministerpräsidenten Maurice Bishop
- 1995 - Mazedonien wird in den Europarat aufgenommen.
- 1997 - Therese von Lisieux wird von Papst Johannes Paul II. zur Kirchenlehrerin ernannt.
- 1999 - Mikronesien wird Mitglied in der UNESCO.
- 2001 - Parlamentswahlen in der Mongolei
- 2001 - Kjell Magne Bondevik wird Ministerpräsident in Norwegen.
- 2001 - Leszek Miller wird Regierungschef in Polen.
- 2002 - In einem Referendum stimmt die Bevölkerung der Republik Irland dem Vertrag von Nizza zu.
- 2003 - Parlamentswahlen in der Schweiz
- 2003 - Mutter Teresa, wird in Rom von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Sechs Jahre nach ihrem Tod ist dies die schnellste Seligsprechung der Neuzeit.
- 2004 - Der SWR schaltet seine beiden Kurzwellensender in Mühlacker und Messkirch ab, über welche die Programme SWR 1 und SWR 3 auf den Kurzwellenfrequenzen 6030 kHz und 7265 kHz verbreitet wurden.
- 2004 - Aufgrund der drohenden Schließung der Bochumer Opelwerke versammeln sich 25.000 Menschen auf dem Platz am Bochumer Schauspielhaus, um für den Verbleib des wichtigsten Arbeitgebers der Stadt zu demonstrieren. Nach sechstägigen Arbeitsniederlegungen, die den Mutterkonzern General Motors insgesamt 180.000.000 US-$ gekostet haben, lenkt die Konzernleitung ein und sieht von einer Schließung des Standortes ab.
- 2005 In Bagdad beginnt der Prozess gegen den ehemaligen iraktischen Diktator Saddam Hussein.
Wissenschaft, Technik
- 1900 - Max Planck gibt vor der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Berlin sein Strahlungsgesetz bekannt.
- 1971 - Die Münchner U-Bahn wird feierlich eröffnet.
Kultur
- 1702 - Uraufführung der Oper "Sieg der fruchtbaren Pomona" von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1913 - Das Wiener Konzerthaus wird nach zweijähriger Bauzeit von Kaiser Franz Joseph I. eröffnet. Richard Strauss komponiert hierfür sein "Festliches Präludium op. 61", das hier uraufgeführt wird.
- 1972 - Heinrich Böll erhält den Nobelpreis für Literatur.
- 2005 - Die Brockhaus Enzyklopädie, 21. Auflage, erscheint mit den ersten sechs von 30 Bänden.
Religion
- 615 - Papst Adeodatus I. wird inthronisiert.
- 2003 Seligsprechung von Mutter Theresa.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Katastrophen
- 1991 - Ein Erdbeben der Stärke 7,0 in Indien fordert etwa 2.000 Tote.
Geboren
- 1582 - Dimitri, Prinz von Russland
- 1634 - Simon Rettenpacher, neulateinischer Schriftsteller
- 1850 - Annie Smith Peck, US-amerikanische Bergsteigerin
- 1862 - Auguste Lumière, französischer Chemiker und Unternehmer
- 1863 - Gustav Frenssen, deutscher Schriftsteller
- 1871 - Luigi Albertini, italienischer Politiker und Publizist
- 1877 - Käte Schaller-Härlin, deutsche Portraitmalerin
- 1878 - Hermann Claudius, deutscher Dichter
- 1882 - Umberto Boccioni, futuristischer Maler und Bildhauer
- 1885 - Charles Merrill, US-amerikanischer Bankier
- 1892 - Wolf Durian, deutscher Journalist und Jugendbuchautor
- 1892 - Ilmari Hannikainen, finnischer Komponist
- 1892 - Hermann Hubert Knaus, österreichischer Frauenarzt
- 1895 - Lewis Mumford, US-amerikanischer Architekturkritiker und Wissenschaftler
- 1899 - Miguel Ángel Asturias, guatemaltekischer Schriftsteller
- 1899 - Sidonie Goossens, britische Harfinistin
- 1900 - Erna Berger, deutsche Sängerin
- 1903 - Vittorio Giannini, US-amerikanischer Komponist
- 1910 - Subrahmanyan Chandrasekhar, US-amerikanischer Astrophysiker und Nobelpreisträger
- 1911 - George Cates, US-amerikanischer Komponist und Musikeproduzent
- 1911 - Hilde Spiel, österreichische Schriftstellerin
- 1912 - Julius Maggi, Schweizer Unternehmer
- 1913 - Vinícius de Moraes, brasilianischer Musiker
- 1916 - Jean Baptiste Dausset, französischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1916 - Emil Gilels, sowjetischer Pianist
- 1918 - Louis Althusser, strukturalistischer Philosoph
- 1921 - George Nader, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1924 - Lubomír Štrougal, tschechoslowakischer Politiker, Regierungschef 1970-1988
- 1927 - Hans Schäfer, deutscher Fußballspieler
- 1931 - John le Carré, britischer Schriftsteller
- 1933 - Geraldo Majella Agnelo, Erzbischof von Sao Salvador da Bahia in Brasilien
- 1934 - Yakubu Gowon, nigerianischer Offizier, Staatschef 1966-1975
- 1934 - Dave Guard, US-amerikanischer Sänger
- 1934 - Eva-Maria Hagen, deutsche Schauspielerin, Sängerin, Malerin und Autorin
- 1935 - Hans und Herbert Krisam, Gärtner
- 1937 - Hans Conrad Zander, schweizer Schriftsteller
- 1937 - Teresa Cieply, polnische Leichtathletin und Olympionikin
- 1940 - Larry Chance, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Keith McCormack, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1942 - Andrew Vachss, US-amerikanischer Schriftsteller und Sonderermittler
- 1944 - George McCrae, US-amerikanischer Sänger
- 1944 - Peter Tosh, jamaikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1945 - Keith Reid, britischer Songschreiber
- 1945 - Jeannie C.Riley, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1946 - Philip Pullman, britischer Schriftsteller
- 1947 - Wilbert Hart, US-amerikanischer Sänger
- 1948 - Peter Solley, britischer Musiker
- 1948 - Pit Weyrich, deutscher Fernsehshow-Regisseur
- 1949 - Tatjana Anisimowa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 1952 - Edward Zanki, deutscher Musiker, Musikproduzent, Sänger und Songschreiber
- 1955 - Petra Fuhrmann, deutsche Politikerin und MdL
- 1960 - Daniel Woodgate, britischer Musiker
- 1962 - Evander Holyfield, US-amerikanischer Boxer
- 1969 - Dieter Thoma, deutscher Skispringer
- 1970 - Nouria Mérah-Benida, algerische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1974 - Paulo Sérgio de Oliveira Silva, genannt Serginho, brasilianischer Fußballer
- 1975 - Hilde Gerg, deutsche Skisportlerin
- 1980 - Benjamin Salisbury, US-amerikanischer Schauspieler
Gestorben
- 1335 - Elisabeth Richza von Polen, böhmische Königin
- 1508 - Hermann IV. von Hessen, Erzbischof von Köln
- 1562 - Eggerik Beninga, friesischer Geschichtsschreiber
- 1568 - Johann Aurifaber, Theologe
- 1586 - Philip Sidney, war einer der ersten guten englischen Prosaiker
- 1608 - Martin Anton Delrio, niederländischer Jesuit und Hexentheoretiker
- 1663 - Bonifazio de Pitati, italienischer Maler
- 1678 - Samuel van Hoogstraten, niederländischer Maler
- 1682 - Thomas Browne, englischer Philosoph
- 1745 - Jonathan Swift, englisch-irischer Schriftsteller und Satiriker
- 1813 - Josef Anton Poniatowski, polnisch-französischer General, Marschall von Frankreich
- 1828 - François-Joseph Talma, französischer Schauspieler
- 1837 - Charles Fourier, französischer Gesellschaftstheoretiker
- 1845 - Clemens August Droste zu Vischering, Erzbischof von Köln
- 1875 - Charles Wheatstone, britischer Physiker
- 1881 - Josef Krejčí, tschechischer Komponist
- 1886 - Paul Buchner, deutscher Zoologe
- 1889 - Ludwig I. (Portugal), König von Portugal
- 1890 - Richard Francis Burton, britischer Konsul, Forscher, Übersetzer etc.
- 1897 - George Mortimer Pullman, US-amerikanischer Industrieller
- 1909 - Cesare Lombroso, italienischer Arzt
- 1914 - Julio Argentino Roca, Präsident von Argentinien
- 1936 - Lu Xun, chinesischer Schriftsteller
- 1937 - Ernest Rutherford, englischer Atomphysiker, Nobelpreis für Chemie (1908)
- 1943 - Camille Claudel, französische Bildhauerin und Muse
- 1944 - Erich Koch-Weser, deutscher Politiker der DDP
- 1945 - Calles Elías Plutarco, war mexikanischer Politiker und Offizier
- 1952 - Jan van der Sluis, niederländischer Fußballspieler
- 1955 - Carlos Dávila, chilenischer Politiker, Diplomat und Journalist
- 1957 - Vere Gordon Childe, australisch-britischer Archäologe
- 1958 - Josef Wintrich, zweiter Präsident des Bundesverfassungsgerichts
- 1959 - Stanley Bate, englischer Komponist
- 1963 - Jossyp Bokschaj, ukrainischer Maler
- 1970 - Fritz Jöde, deutscher Musikpädagoge
- 1970 - Lázaro Cárdenas, mexikanischer Politiker, Staatspräsident 1934-1940
- 1979 - Richard Friedenthal, deutscher Schriftsteller
- 1983 - Maurice Bishop, war von 1979-1983 Premierminister Grenadas
- 1984 - Henri Michaux, französischer Schriftsteller und Maler
- 1984 - Jerzy Popiełuszko, polnischer Geistlicher
- 1986 - Samora Moises Machel, mosambikanischer Staatspräsident 1975-1986
- 1987 - Hermann Lang, deutscher Rennfahrer
- 1987 - Jacqueline du Pré, englische Cellistin
- 1992 - Petra Kelly und Gert Bastian deutsche Poliker
- 1992 - Arthur Wint, jamaikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1994 - | | |